Einen ungeliebten Job ertragen

Опубликовал Admin
15-06-2017, 00:20
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Du hasst deinen Job. Du solltest also zunächst herausfinden, ob du dich in der glücklichen Lage befindest, einfach kündigen und dir einen neuen Job suchen zu können. Das ist vielleicht nicht einfach, aber es ist immer möglich, sich aus einer solchen Situation zu befreien. Wenn du die Umstände jedoch nicht ändern kannst, musst du einen Weg finden, deine Perspektive zu verändern. Lerne aus deiner momentanen Situation, bleibe optimistisch und positiv und konzentriere dich auf die Gegenwart. Arbeite langsam aber sicher an deinem Lebenslauf und suche dir damit einen anderen Job.

Mach dich locker

  1. Erhalte dir deinen Sinn für Humor. Du solltest danach streben, dein Leben einfach nicht zu ernst zu nehmen. Wenn du die Leute an deinem Arbeitsplatz nicht ausstehen kannst, dann lache darüber, wie unglaublich dumm und albern Leute sein können. Stelle dir vor, dein Leben wäre eine Sitcom. Gehe monotone Aufgaben spielerisch an. Bewahre dir etwas Kindliches und habe Spaß.
    • Spiele deinen Arbeitskollegen kleine Streiche. Hab Spaß, aber übertreibe es nicht, und provoziere es nicht, gefeuert zu werden. Es sei denn natürlich, du willst gefeuert werden.
    • Organisiere Events mit deinen Arbeitskollegen. Geht nach der Arbeit zusammen auf ein Bier oder plant eine Office-Party. Gründet einen Buchclub oder ein Sportteam.
  2. Sei optimistisch. Lass deine Frustration los, indem du deine Sichtweise auf die Dinge änderst. Sieh deinen Job als eine zeitweilige Angelegenheit an, in der du nicht für den Rest deines Lebens feststecken wirst. Schau auf das große Ganze. Veränderung ist und bleibt die einzige Konstante im Leben. Alle Dinge finden mal ein Ende, auch dieser verhasste Job.
    • Frage dich selbst, ob du wohl in einem Jahr immer noch in diesem Job arbeiten wirst. Wenn ja: warum? Suche nach einem Ausweg aus deiner Situation.
  3. Konzentriere dich auf die guten Dinge in deinem Leben. Denke an deine Freunde, deine Familie und dein Umfeld. Lenke deine Aufmerksamkeit auf deine Interessen und Hobbys. Nimm bewusst wahr, wie schön dein Zuhause ist, und sei dankbar für das Leben, das du führen kannst.
  4. Lebe im Hier und Jetzt. Um zu verhindern, dass du dich in deiner Frustration verlierst, solltest du versuchen, dich im Hier und Jetzt zu verlieren. Achte ganz bewusst auf jedes kleine Detail dessen, was du gerade tust und deine Gefühle dabei. So kannst du negative Gedanken abstreifen. Optimisten sagen immer, dass man den Blick auf das große Ganze lenken sollte. Wenn du aber im Moment lebst, bedeutet das ebenso, auch das kleinstmögliche Teilstück wahrzunehmen. Vielleicht kannst du einen Weg finden, mit deinem Job klarzukommen, wenn du deinen Platz im Hier und Jetzt annimmst und ausfüllst.
    • Lass die Vergangenheit hinter dir. Wann immer negative Erlebnisse aus der Vergangenheit sich wieder in dein Bewusstsein drängen wollen, lenke deine Aufmerksamkeit bewusst auf die momentane Aufgabe. Verschwende auch nicht zu viel Zeit darauf, dir die Zukunft auszumalen. Sehr oft stellen wir und zukünftige Ereignisse vor, die dann niemals eintreffen, und machen uns für nichts völlig verrückt.
    • Es ist nicht immer ganz leicht, nur im Moment zu leben. Meditiere oder praktiziere Gewahrsamkeitsmeditation, vielleicht hilft es dir.
  5. Lege die Angst ab, gefeuert zu werden. Vielleicht hasst du deinen Job gerade deshalb so sehr, weil du weißt, dass du ihn zum Überleben brauchst. Mach dich nicht zum Sklaven deines Jobs! Natürlich musst du irgendwie deinen Lebensunterhalt bestreiten und dich über Wasser halten, aber ein Leben in Angst ist kein Leben. Überlege dir, was dir wichtiger ist: Freiheit oder Stabilität, Glücklichsein oder Sicherheit?
  6. Bete. In schweren Zeiten helfen Gebete vielen Menschen. Es bringt den Geist zur Ruhe, nimmt etwas von der Anspannung und kann dir das Herz ein wenig leichter machen. Ändere deine Einstellung und sage dir „Ja, all dies wird ein Happy End haben“. Bleibe bewusst empfänglich für die wundervollen Möglichkeiten und Chancen, die dir auf deinem Weg begegnen.

Mach das Beste draus

  1. Halte deinen Geist beschäftigt. Auch wenn du deinen Job hasst, er wird immer Chancen mit sich bringen, etwas Neues zu lernen. Frage, ob du statt deiner gewohnten Aufgaben auch mal neue Bereiche zugeteilt bekommen kannst. Mach Kurse zu Themen, die dich interessieren. Suche dir neben der Arbeit ein neues Hobby oder fange mit einem Handwerk an. Lies Bücher über faszinierende Themen.
    • Gib deine Neugier und deine Freude am Lernen nicht auf. Deine Leidenschaft sollte das Licht sein, das dich durch diese schwere Zeit leitet.
  2. Lerne aus der Situation. Denke daran, dass selbst der schlimmste Job dich enorm weiterbringen kann, wenn du ihn als Lektion des Lebens ansiehst. Du machst vielleicht gerade nicht das, was du eigentlich willst, aber du wirst dir zumindest darüber klar, was du sicher nicht willst. Mache dir bewusst, wie einige Fähigkeiten, die du in diesem Job erlernst, oder Projekte in deiner Zeit in diesem Job dir später in einem neuen und aufregenderen Job nützliche sein können.
    • Denke darüber nach, wie du in diese Lage geraten bist, und versichere dir selbst, dass du dich nie wieder in einen solchen Job hinein manövern wirst. Konzentriere dich darauf, deine Freiheit wiederzugewinnen.
  3. Sei immer wieder grundlos freundlich zu Menschen. Wie sehr könntest du andere wohl mit deiner Freundlichkeit überraschen? Auch wenn deine Situation frustrierend ist, kannst du immer noch dafür sorgen, dass ein Kollege von dir einen etwas besseren Tag erlebt. Mach deinen Job für dich selbst erträglicher, indem du gute Laune verbreitest. Warum nicht selbst für die Veränderung sorgen, die du dir an deinem Arbeitsplatz so sehr wünschst?
    • Versuche es auf jeden Fall zu vermeiden, dass deine Freundlichkeit herablassend wirkt. Manche Menschen sind einfach nicht daran gewöhnt, dass jemand grundlos nett zu ihnen ist.
    • Schreibe Tagebuch oder starte einen Blog. Sieh deinen Job als soziales Experiment an und schreibe jeden Tag darüber.
  4. Beschränke dich auf ein Minimum. Finde Wege, wie du auf der Arbeit fürchterlich beschäftigt aussehen kannst, ohne tatsächlich viel zu tun. Finde heraus, wie viel Arbeit du wenigstens erledigt bekommen musst, damit du keine unangenehmen Gespräche mit Vorgesetzten führen musst, und dann nutze den Rest deiner mentalen Energie dafür, an die Dinge zu denken, auf die du jetzt gerade viel mehr Lust hättest. Sei aber vorsichtig und lass dich nicht erwischen, sonst liegt die Wahl, ob du diesen Job weiter ertragen willst, vielleicht bald nicht mehr bei dir.
  5. Lerne, wie du richtig mit einem frustrierenden Boss umgehst. In vielen Fällen steht hinter einem ätzenden Job ein noch viel schlimmerer Chef. Versuche aber dennoch, dich in deinen Chef hineinzuversetzen und zu verstehen, warum er so ist, wie er ist. Überlege dir, ob es einen Weg geben kann, wie du mit dieser Person produktiv zusammenarbeiten kannst. Wenn du dafür absolut keine Chance siehst, ist es vielleicht an der Zeit, deinen Hut zu nehmen.

Mach, dass du da raus kommst

  1. Finde einen anderen Job. Halte deinen Lebenslauf immer auf dem aktuellen Stand und investiere jeden Tag einen Teil deiner Freizeit in die Suche nach einem neuen Job, damit du immer ein Licht am Ende des Tunnels sehen kannst. Betreibe Networking, recherchiere online, bitte Freunde und Familie, dir von Jobangeboten zu berichten.
    • Suche online. Verbringe deine Freizeit damit, im Internet nach Jobs zu suchen, die dich wirklich interessieren würden. Dafür gibt es heutzutage nahezu unendlich viele Plattformen.
    • Lerne Leute kennen. Wenn du bereits jemanden kennst, der in dem Bereich oder Unternehmen tätig ist, wo du auch gerne einsteigen würdest, dann frage ihn oder sie nach Ratschlägen und Empfehlungen. Gehe vielleicht auch auf einschlägige Messen und Konferenzen, um neue Kontakte zu knüpfen.
    • Halte die Augen offen. Achte auf Aushänge auf der Straße, Anzeigen in der Zeitung und Werbebanner auf Webseiten. Schau dich permanent nach Möglichkeiten um, deinem alten Job zu entfliehen.
  2. Verhandele über zusätzliche Freizeit und Überstundenabbau, um den Kopf freizubekommen. Sorge für eine bessere Work/Life-Balance. Nimm einen Miniurlaub oder melde dich mal krank, wenn du dringend einen Tag frei brauchst. Benutze Krankentage und deinen Urlaub, um dir selbst Raum zu schaffen, wieder atmen zu können. Lass die Auszeit bloß nicht zu lang werden, sonst hast du am Ende keinen Job mehr, den du hassen könntest.
    • Sieh zu, dass du mal eine Weile aus der Stadt herauskommst. Geh am Wochenende zelten oder mach einen Städtetrip oder setze dich einfach ins Auto und fahre ganz weit weg. Bekomme den Kopf frei. Vergiss nicht, dass die Welt riesig und voller neuer Chancen und Möglichkeiten ist.
  3. Kündige. Wenn du es wirklich einfach nicht mehr aushältst, dann musst du auch wissen, wann du gehen solltest. Plane aber vorher gründlich, wie du ohne diesen Job über die Runden kommen wirst: Rechnungen bezahlen, deine Familie versorgen, und das alles, während du gleichzeitig nach einem neuen Job suchen musst. Hier ist es definitiv sinnvoll, etwas auf der hohen Kante zu haben. Kündige fristgerecht und wage den Absprung.
    • Brich nach Möglichkeit nicht alle Brücken hinter dir ab. Du weißt nie, wann ein ehemaliger Kollege oder anderer Kontakt aus diesem Job dir vielleicht mal nützlich sein könnte. Lass keinen Zweifel daran, dass du wegen des Jobs kündigst und nicht wegen der Leute.
    • Überlege dir einfach, ob ein Leben in Wartestellung tatsächlich ein sinnvolles Leben ist. Du hasst deinen Job. Musst du deswegen gleich dein ganzes Leben hassen?
    • Wenn du gefeuert wirst, kannst du Arbeitslosengel beantragen. Du musst allerdings im Zweifel nachweisen können, dass du die Kündigung nicht mutwillig provoziert hast und dich aktiv nach einem neuen Job umsiehst. Wenn du es mit deinem Chef so einrichten kannst, dass er dir eine Kündigung schreibt, wärst du zumindest finanziell einigermaßen abgesichert.
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