Verhalten am Arbeitsplatz

Опубликовал Admin
15-06-2017, 09:20
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Deine Einstellung ist mindestens genauso wichtig wie deine Kenntnisse und Fähigkeiten. Ob stressige Büros oder temporeiche Restaurants, zu lernen, wie man sich um einen Job bewirbt, erfordert eine einzigartige Mischung aus Menschenkenntnis und Engagement. Du kannst lernen, wie du am ersten Arbeitstag einen guten Eindruck hinterlässt und diesen Eindruck in einen zukünftigen guten Ruf verwandelst.

Einen neuen Job anfangen

  1. Sei früher da. Am ersten Arbeitstag ist es wichtig, einen guten Eindruck zu machen und pünktlich zu erscheinen. Stelle sicher, dass du früh genug da bist, um dich für deine Schicht vorzubereiten und, falls notwendig, umzuziehen. Sei 10-15 Minuten vor Beginn deiner Schicht arbeitsfertig.
    • Wenn du mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährst oder dein neuer Arbeitsplatz in einer für dich unbekannten Gegend ist, dann fahre die Strecke ein paar Tage vorher ab, damit du weißt, wo genau du hinfahren musst und um dich mit den Anfahrzeiten vertraut zu machen.
    • Verspäte dich nicht. Hinter seinem Zeitplan zu sein, weist darauf hin, dass du nicht in der Lage bist, deine Zeit effektiv einzuteilen. Beeindrucke deinen Arbeitgeber, indem du früh genug erscheinst, um dich für deinen Arbeitstag vorzubereiten und gehe nach Hause, wenn deine Schicht endet.
  2. Höre zu und setze das Gehörte um. In den meisten Jobs wird man von dir nicht erwarten, dass du dich sofort selbst übertriffst und die meisten Arbeitgeber wissen, dass neue Mitarbeiter zunächst eine gewisse Einarbeitungszeit benötigen. Sei folglich nicht allzu besorgt, wenn du am ersten Arbeitstag Fehler machst und Dinge vermasselst, lerne stattdessen so viel wie möglich und konzentriere dich auf das Zuhören, damit dir nichts entgeht.
    • Mache es dir zum Ziel, jeden Fehler nur einmal zu begehen. Wenn dein Chef dir erklärt, wie du etwas zu machen hast, höre zu und verinnerliche das Gesagte, damit du kein zweites Mal nachfragen musst.
  3. Scheue dich nicht, Fragen zu stellen. Viele neue Angestellte sind zu feige, Fragen zu stellen und werden folglich ihre Aufgaben inkorrekt erledigen. Du solltest wissen, wann du Hilfe brauchst. Es ist keine Schande um Hilfe zu bitten, insbesondere nicht an deinem ersten Tag. Es ist besser, wenn man sich Dinge erst einmal erklären lässt und anschließend weiß, was man tun muss, anstatt Vermutungen anzustellen und dann anschließend bloßgestellt zu werden.
  4. Versuche, den nächsten Schritt vorauszusehen. Die Arbeitsprozesse sind an jedem Arbeitsplatz unterschiedlich. Auch wenn du sachkundig und talentiert sein solltest, es braucht einiges an Zeit, um herauszufinden, was getan werden muss und in welcher Reihenfolge. Das beste, um sich am ersten Tag als gute Arbeitskraft auszuzeichnen ist, die Situation zu analysieren und den nächsten Schritt vorauszusehen.
    • Einige Jobs können es mit sich bringen, dass du am ersten Tag viel herumstehen und zuschauen musst. Ergreife die Initiative, wenn du die Möglichkeit dazu siehst. Wenn du einen Angestellten siehst, der einen Stapel Taschen von einem Ort zum anderen trägt, dann solltest du nicht darauf warten bis man dich bittet, ihm zur Hand zu gehen.
    • In anderen Jobs musst du unter Umständen erst fragen bevor du aktiv wirst. Wenn du in einer Küche anfängst und das Geschirr gewaschen werden muss, dann mag es für dich offensichtlich sein, dass diese in den Geschirrspüler geräumt werden müssen, es kann jedoch auch sein, dass der Prozess ein anderer ist. Frage.
  5. Räume auf, ohne darum gebeten werden zu müssen. Eine Sache haben alle Arbeitsplätze gemeinsam, und das ist Sauberkeit und Sicherheit. Aufräumen muss man nicht unbedingt beigebracht bekommen. Achte auf Dinge, die du organisieren könntest bzw. Aufräummöglichkeiten, die das Arbeiten erleichtern.
    • Wenn du im Büro arbeitest, wechsle den Kaffeefilter und mache frischen Kaffee. Wasche die Tassen und Löffel ab und wirf herumliegenden Abfall in den Mülleimer. Bringe den Müll in die Mülltonne. Hilf dabei, falls notwendig, andere öffentliche Bereiche zu organisieren.
    • Wenn du in einer Küche oder einem Restaurant arbeitest, halte Ausschau nach möglichen Stolperfallen oder hilf beim Geschirr waschen. Wenn es sein muss, dann springe am Spülbecken ein. Finde Möglichkeiten, dich zu beschäftigen.
  6. Sei du selbst. Wenn du erfolgreich sein willst, dann ist es nicht wichtig, was du weißt, wie talentiert du bist oder was du am ersten Tag machst. Deine Einstellung und dein Verhalten geben den Ausschlag. Dein Arbeitgeber hat dich eingestellt, weil er in dir eine Mischung aus Kenntnissen und Persönlichkeit gesehen hat, die sich positiv auf deinen Arbeitsplatz auswirken werden. Habe Vertrauen in deine Fähigkeit, Erfolg zu haben und gehe nicht davon aus, dass du jemand sein musst, der du in Wirklichkeit nicht bist.
    • Du solltest die Arbeitsweise deiner Kollegen weder zum Guten noch zum Schlechten annehmen. Menschen brauchen eine gewisse Zeit, um sich an einen neuen Arbeitskollegen zu gewöhnen. Gib deinen Kollegen von daher die Chance, sich an deine Persönlichkeit zu gewöhnen, anstatt dein Verhalten zu ändern, um sich ihnen anzupassen.

Eine gute Arbeitskraft sein

  1. Setze dir kurzfristige Arbeitsziele. Ein guter Angestellter zu sein bedeutet, über seine Pflicht hinauszugehen. Versuche, die beste Arbeitskraft zu sein, indem du dir persönliche, kurzfristige Ziele setzt, die dich herausragen lassen. Nach ein paar Arbeitstagen solltest du versuchen, jene Dinge ausfindig zu machen, an denen du am meisten arbeiten musst und es dir zum Ziel setzen, dorthin zu gelangen, wo du sein möchtest.
    • Wenn du in einer Küche arbeitest, setze es dir zum Ziel, bis zum Ende des Monats sämtliche Sandwichrezepte auswendig zu lernen, damit du nicht ständig auf deinen Spickzettel schauen musst. Oder setze dir zum Ziel, deine Teller genauso schnell anzurichten wie die anderen Angestellten.
    • Konzentriere dich in den ersten paar Wochen mehr auf die Qualität deiner Arbeit als auf die Effizienz. Bereite jedes Sandwich einwandfrei zu, bevor du dir Gedanken um die Geschwindigkeit machst. Später kannst du dir dann Gedanken darum machen, wie du schneller werden kannst.
  2. Sei willig und realistisch was deine Fähigkeiten betrifft. Gute Angestellte sind Freiwillige, die bereit sind, zusätzliche Verantwortung und Aufgaben zu übernehmen, wenn sie danach gefragt werden. Wenn du dir den Ruf eines zuverlässigen Angestellten machen willst, dann sei bereit, Dinge zu tun, die getan werden müssen.
    • Es ist weiterhin wichtig, deine Grenzen zu kennen. Wenn du vor Ende deines Arbeitstages noch etliche Dinge zu tun hast, dann erkläre dich nicht bereit, noch eine weitere Aufgabe anzunehmen, für die du unter Umständen mehrere Stunden brauchen würdest. Teile deine Zeit effektiv ein
    • Du solltest auch vorsichtig sein. Wenn dich ein Kollege bittet, etwas zu tun und du dir nicht sicher bist, dann ist es besser, über eine Alternative nachzudenken. Sei dabei taktvoll und bitte deinen Chef, falls notwendig, um Hilfe.
  3. Erledige lediglich deine Arbeit und nicht die Arbeit anderer. Gute Angestellte halten den Kopf gesenkt und kümmern sich um ihre eigenen Angelegenheiten. Konzentriere dich auf der Arbeit auf das, was du tun musst und erledige deine Aufgaben so gut du kannst. Verschwende deine Zeit nicht damit, dich um die Aufgaben anderer zu kümmern. Hebe dich hervor, indem du all das erledigst, was du dir aufgetragen wurde.
    • Versuche, Tratsch am Arbeitsplatz aus dem Weg zu gehen. Cliquenbildung, die dich von deiner eigentlichen Verantwortung ablenkt, geschieht nur allzu leicht. Konzentriere dich einfach auf deine Arbeit und nicht darauf, wie gut andere am Arbeitsplatz sind.
  4. Sei aktiv. Wenn du Abfälle auf dem Boden deines Arbeitsplatzes bemerkst, dann laufe nicht darum herum und teile deinem Chef mit, das jemand den Müll aufheben muss. Hebe ihn selbst auf. Tue Dinge, um dein Arbeitsumfeld besser zu gestalten und nicht, weil du für einen besseren Angestellten gehalten werden möchtest.
  5. Leiste mehr als du musst. Erledige deine Arbeit gut und vollständig und halte dann nach etwas Ausschau, das du zusätzlich tun kannst und das die Firma, für die du arbeitest, ihren Zielen näher bringt. Gute Angestellte bringen kreative Ideen und Vorschläge zur Verbesserung der Effizienz ein und helfen dabei, ihren Arbeitsplatz zu optimieren.
    • Versuche, alle paar Monate einige kreative Ideen einzubringen und behalte sie in der Hinterhand bis der richtige Moment für sie gekommen ist. Nimm deinen Chef für fünf Minuten zur Seite und besprich deine Ideen mit ihm in einem persönlichen Gespräch und nicht in einer größeren Runde.

Die richtige Einstellung haben

  1. Langfristige Arbeitsziele ausarbeiten. Wo möchtest du in fünf Jahren sein? In zehn? Wie kann dieser Job dir helfen, dein Ziel zu erreichen? Setze dir in deinem Job klare und erreichbare Ziele und arbeite jede Woche auf diese Ziele hin. Zu wissen, wie sich deine Arbeit auf deine endgültigen Lebensziele auswirkt, wird dir Selbstgewissheit geben sowie die nötige Motivation verleihen, die du benötigst, um dich und deine Firma weiterzubringen.
    • Versuche, die Liste mit deinen Zielen immer aktuell zu halten, um dich durch die Wochen zu bringen. Was du im Moment tust, mag derzeit nicht wichtig erscheinen, aber wie hilft es dir, zu erreichen, was du anstrebst? Wie bringt dich das auf eine höhere Stufe der Karriereleiter?
    • Auch die Endziele der Firma, in der du arbeitest, sind wichtig, von daher solltest du sie dir immer vor Augen halten.
  2. Sprich gut über andere Angestellten. Arbeitgeber schätzen Angestellte, die sich positiv über andere gute Arbeitskräfte äußern. Wenn du hart arbeitest und dabei hilfst, die Ziele des Unternehmens zu erreichen, dann vertraut man deinem Urteil. Nutze dein Mitspracherecht, um andere zu unterstützen, die des Lobes und einer Beförderung würdig sind.
    • Wenn andere sich über einen Kollegen lustig machen oder ihn kritisieren, dann halte dich zurück. Nur zu leicht kann das zu Cliquenbildung und somit einer schädlichen Arbeitsatmosphäre führen. Du solltest daran nicht Teil haben.
    • Wenn du jemandem übel mitspielst, um dir eine Position im Unternehmen zu sichern, dann kann das kurzfristig zum Erfolg führen, langfristig wird sich das jedoch negativ auf dich auswirken, da du schlechte Beziehungen zu anderen aufbaust. Ermögliche deinem Arbeitgeber, deine Arbeit und deine Kenntnisse zu bewerten und zu bestimmen, welches der beste Platz für dich im Unternehmen ist.
  3. Sei engagiert in dem, was du tust. Arbeitgeber schätzen Angestellte, die stolz auf das sind, was sie tun. Es ist einfach, etwas zu tun, an dem man Freude hat. Wenn du jedoch einen Job nur des Geldes wegen machst, dann ist es etwas schwieriger, sein Herzblut einzubringen. Finde Möglichkeiten, dich in dem was du tust mehr zu engagieren, damit sich eine gewisse Leidenschaft entwickelt.
    • Konzentriere dich auf das, was der Job dir momentan abverlangt und erinnere dich daran, dass ein Erfolg in diesem Job alles weitere vereinfacht. Wenn du arbeitest, um deine Familie zu ernähren oder um dein Studium zu finanzieren, dann erinnere dich daran, dass deine Arbeit einen direkten Einfluss auf diese Lebensbereiche hat.
  4. Behandle jeden am Arbeitsplatz mit Würde und Respekt. Einige Menschen können das Miteinander am Arbeitsplatz schwierig gestalten. Behalte jedoch im Hinterkopf, dass, wenn du diese Menschen schlecht behandelst, sich das negativ auf deine Karrieremöglichkeiten innerhalb des Unternehmens auswirken wird. Deine Kollegen wurden genauso sorgfältig ausgewählt wie du, Geringschätzung und Respektlosigkeit ihnen gegenüber an den Tag zu legen, zeugt gleichzeitig von Missachtung deinem Vorgesetzten gegenüber.

Tipps

  • Sei zuversichtlich und ehrlich im Miteinander mit deinen Arbeitsplatzkollegen.

Warnungen

  • Hüte dich vor Informationshaschern. In fast jedem Unternehmen gibt es mindesten einen Mann oder eine Frau, die ständig auf der Suche nach Informationen hinsichtlich deines Gehaltes, deiner Schicht, deines Privatlebens sind; das beste ist, solchen Fragen aus dem Weg zu gehen.
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