Mit einer schlechten Note umgehen

Опубликовал Admin
13-09-2017, 11:00
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Achtest du sehr auf deine Noten? Bist du vor kurzem in einem Test, Projekt oder einer Prüfung durchgefallen? Keine Angst, jeder bekommt hin und wieder eine schlechte Note. Du musst nur herausfinden, was bei der Aufgabe schiefgelaufen ist und daraufhinarbeiten, es in Zukunft besser zu machen.

Eine schlechte Note akzeptieren

  1. Keine Panik. Jeder bekommt mal eine schlechte Note. Es kann sich zwar wie das Ende der Welt anfühlen, aber keine Sorge, es ist es nicht. Du kannst dich von einer schlechten Note erholen – das ist etwas, das du nie vergessen darfst.
    • Deine unmittelbare Kurzschlussreaktion ist wahrscheinlich Unzufriedenheit und Panik. Atme tief durch und versuche, die Note von einem logischen Standpunkt aus zu betrachten.
    • Wenn du etwas Zeit brauchst, um die schlechte Note zu verarbeiten, dann ist das in Ordnung! Gehe irgendwohin, wo es ruhig ist, damit du deine unmittelbaren Gefühle von Panik und Verzweiflung unter Kontrolle bekommst.
  2. Sei realistisch. Eine schlechte Note ist für jeden etwas anderes. Für den einen ist eine schlechte Note eine Sechs, während für den nächsten eine schlechte Note schon eine Zwei statt einer Eins ist. Wenn du deine Lage realistisch sehen willst, musst du erkennen, dass du nicht immer gute Noten bekommen wirst und dass diese eine Note auf lange Sicht gesehen keinen so großen Einfluss haben wird.
    • Gerade an der Uni werden einige von schlechten Noten geschockt. Es wird normalerweise von dir verlangt, dass du viel arbeitest, und Professoren vergeben Einsen nur noch für besonders herausragende Arbeiten.
    • Wenn du z.B. eine Zwei für eine Arbeit bekommst, bei der du auf eine Eins gehofft hast, solltest du darüber nachdenken, ob das wirklich deine beste Arbeit war. Vielleicht hast du weniger Arbeit hineingesteckt, als du es sonst tun würdest. Du solltest auch nicht vergessen, dass an einer Zwei nichts verkehrt ist, gerade an der Universität.
    • Wenn du durch eine Prüfung durchgefallen bist, hat dich das überrascht? Dachtest du, du wärst besser, als du es schlussendlich warst? Vielleicht solltest du einmal darüber nachdenken, ob deine Realität auch mit der wirklichen Realität übereinstimmt und ob es ein größeres Problem mit deinen Lernmethoden gibt.
  3. Stelle fest, wie du die Note bekommen hast. Wenn der Lehrer oder Professor dir Feedback gibt, solltest du seine Worte beachten. Wenn nicht, solltest du deine Arbeit noch einmal durchgehen, egal ob es sich um ein Projekt, eine Abhandlung oder eine Prüfung handelt.
    • Hast du das Material wirklich verstanden? Hast du genug dafür gelernt? Hast du dich an alle Vorgaben gehalten?
    • Wenn du dir immer noch nicht sicher bist, solltest du dir die Arbeit von anderen anschauen und mit deiner vergleichen. So erkennst du hoffentlich, was sie besser gemacht haben als du.
  4. Sieh es als eine Chance an, von deinen Fehlern zu lernen. Eine schlechte Note sagt dir nur, dass du nicht effektiv gearbeitet hast. Das bedeutet, du musst etwas besser oder anders machen, um in Zukunft bessere Noten zu bekommen.
    • Was könntest du in Zukunft tun, um solche Noten zu verhindern? Wenn du die Arbeit noch einmal schreiben könntest, was würdest du anders machen?
    • Du gelangst vielleicht zu der Erkenntnis, dass du nicht richtig lernst oder die Vorgaben nicht richtig durchgelesen hast. Vielleicht hast du auch zu viel irrelevantes Material in deine Arbeit oder Präsentation gepackt.

Einen Handlungsplan ausarbeiten

  1. Sprich mit deinem Lehrer. Es kann einschüchternd sein, mit einem Lehrer oder Professor zu sprechen, gerade über eine schlechte Note. Trotzdem ist das eines der wichtigsten Dinge, die du tun kannst. Indem du mit deinem Lehrer darüber sprichst, zeigst du ihm, dass es dir mit einer Verbesserung ernst ist. Dein Lehrer kann dir helfen, indem er dir mitteilt, an was du noch arbeiten musst.
    • Frage ihn oder sie, was du tun kannst, um die Note auszugleichen. Vielleicht kannst du eine Zusatzleistung erbringen, die dir angerechnet wird. Manchmal lassen Professoren oder Lehrer dich auch die Prüfung noch einmal wiederholen oder die Arbeit neu schreiben, damit du deine Fortschritte zeigen kannst.
    • Das zeigt, dass dir der Kurs und das vermittelte Wissen wichtig ist. Das tut es wirklich. Professoren und Lehrer werden diese Tatsache bei der Ermittelung deiner Endnote einbeziehen, da es demonstriert, dass du das Lernen ernst nimmst.
  2. Entscheide, wie du mit der Note umgehen willst. Du musst herausfinden, was du tun kannst, damit die schlechte Note dich und deinen Notendurchschnitt nicht negativ beeinflusst. Vielleicht musst du mehr in einem bestimmten Themenbereich tun oder ein besseres Gefühl dafür bekommen, was dein Lehrer von dir erwartet. Du musst vielleicht auch einfach nur mehr lernen.
    • Finde heraus, ob du Verbesserungen an der Arbeit vornehmen kannst und wenn ja, überarbeite die Arbeit auch wirklich. Du solltest zeigen, dass du es besser kannst.
    • Arbeite hart und arbeite anders. Wenn ein bestimmer Lernstil nicht funktioniert, passe ihn an. Probiere neue Dinge aus. Frage deinen Professor danach, wie sich ein bestimmtes Fach am besten lernen lässt.
    • Stecke wirklich Arbeit hinein. Das klingt offensichtlich, aber viele Studenten sind scheinbar geschockt davon, dass sie nicht einfach eine Eins nur für ihre Anwesenheit bekommen. Es geht ums Lernen, also lerne auch wirklich.
  3. Bitte um Hilfe. Es liegt keine Schande darin, andere um Hilfe zu bitten! Unzählige Studenten und Schüler nutzen niemals die Hilfsangeboten, die ihnen zur Verfügung gestellt werden. Du kannst alle möglichen Arten von Quellen nutzen, um in deinem Kurs besser zu werden.
    • Besorge dir einen Nachhilfelehrer. Wenn du es dir nicht leisten kannst, für die Nachhilfe zu bezahlen, findest du in deiner Schule auch oft ältere Schüler, die gut in diesem bestimmten Fach sind und dir weiterhelfen können. Frage deinen Lehrer oder Vertrauenslehrer, ob er dir eine Person oder ein Programm empfehlen kann.
    • Lass dir von eurem Biblothekar helfen. Schulbibliothekare sind dafür da, dir bei Nachforschungen und der Maximierung deines Lernerfolgs zu helfen und trotzdem vergessen viele Schüler und Studenten, sie zu fragen. Wenn du wissen willst, wo du mehr über ein bestimmtes Thema finden kannst, solltest du unbedingt am Informationsstand vorbeischauen.
    • Viele Universitäten bieten auch studentenorganisierte Hilfsangebote. In diesen studentischen Initiativen bieten besser qualifizierte Studenten kostenfrei ihre Hilfe auf verschiedensten Gebieten an. Sie können dir bei Arbeiten, Nachforschungen und dem Lernen allgemein helfen.
  4. Arbeite härter und cleverer. Manchmal musst du härter arbeiten, um das nächste Mal eine bessere Note zu bekommen und manchmal musst du cleverer arbeiten. Wenn du immer genaus dasselbe machst, wird sich wahrscheinlich nichts am Ergebnis ändern.
    • Studiere effizienter. Finde heraus, wo deine Schwächen im Lernen liegen und konzentriere dich auf diese Schwächen. Wenn du z.B. eine schlechte Note in deinem Lateinkurs hast, solltest du herausfinden, was genau du noch lernen musst. Vielleicht musst du dich auf dein Vokabular fokussieren, aber vielleicht hast du auch mehr Probleme mit der Aussprache.
    • Probiere verschiedene Arbeitsmethoden aus, um herauszufinden, ob eine besser zu dir passt. Zum Beispiel: Wenn du in deiner letzten Arbeit Probleme hattest, könnte das daran liegen, dass du dich von deiner Grundthese hast abbringen lassen. Vielleicht solltest du deine Arbeit vorher stichpunktmäßig auslegen, bevor du sie wirklich schreibst, damit du genau weißt, worum es geht und was alles hinein soll.

Gute Noten bekommen

  1. Identifiziere deinen Lernstil. Es gibt viele verschiedene Lernstile. Ein Grund dafür, warum du eine schlechte Note bekommen hast, ist vielleicht, dass du Schwierigkeiten damit hast, die Dinge zu lernen, die dein Lehrer dir beizubringen versucht. Dadurch bist du nicht vom Haken und es ist auch nicht unbedingt die Schuld deines Lehrer, du musst aber vielleicht das Lernen in die eigenen Hände nehmen.
    • Vielleicht kannst du besser visuell lernen und bevorzugst es, deine Informationen mit Graphen, Tabellen und Bilder darzustellen. Du kannst dir die Information so besser merken und einprägen. Du kannst dir Dinge besser merken, wenn sie aufgeschrieben sind. Du lernst mehr von Vorlesungen und Unterrichtsstunden, wenn du dir die Aufzeichnungen anschaust, als wenn du ihr wirklich zuhörst.
    • Vielleicht bist du auch ein akustischer Lerner, der seine Informationen lieber über das Zuhören und Sprechen verarbeitet. Du hast es lieber, wenn dir gesagt wird, wie du etwas tun sollst und wenn die Hauptaussagen laut zusammengefasst werden. Vielleicht kannst du dich auch besser konzentrieren, wenn du etwas Musik im Hintergrund laufen lässt.
    • Kinästhetische Lernende bevorzugen eine interaktive Herangehensweise an neues Material. Du bist vielleicht besser in Mathe und den Naturwissenschaften und demonstrierst Dinge lieber, als sie zu erklären. Du bist wahrscheinlich auch besser in Gruppenarbeiten.
  2. Studiere effektiv. Die meisten von uns wissen bereits, dass es mehr Sinn macht, in der Nacht vor einer Prüfung ausreichend zu schlafen, als die ganze Nacht durchzuarbeiten. Aber es gibt noch andere Lerntechniken, die du ausprobieren kannst, um deine Lernfähigkeiten zu verbessern und die aufgenommenen Informationen besser zu behalten.
    • Praxis-Tests sind eine sehr effektive Methode, um Informationen aufzunehmen und zu behalten. Verwende Karteikarten, beantworte die Fragen am Ende eines Kapitels oder mache Probe-Tests, um dein Lernen zu unterstützen.
    • Verteiltes Studium ist besser als sich alle Informationen auf einmal einzuprägen. Auch wenn du dich vielleicht noch in der Prüfung darin erinnerst, erinnerst du dich sicher nicht dauerhaft. Was schlecht ist, wenn du die Information später noch einmal brauchst.
  3. Achte darauf, dass du die Anweisungen verstehst. Das ist einer dieser Schritte, die unglaublich einfach klingen, und trotzdem immer wieder von Schülern und Studenten vergessen werden. Wenn dein Lehrer dir Anweisungen oder eine Aufgabenstellung aushändigt, solltest du ganz sicher sein, was deine Aufgabe ist.
    • Wenn du Probleme damit hast, einen Teil der Anweisungen zu verstehen, dann frage nach. Dein Lehrer wird es fast immer bevorzugen, dir die Anweisungen noch einmal zu erklären, als dir eine schlechte Note zu geben.

Tipps

  • Vergiss nicht, eine Note sagt nichts darüber aus, was für ein Mensch du bist. Du musst dich wegen einer schlechten Note nicht als schlechter Mensch fühlen.
  • Vergleiche dich nicht mit anderen. Sie sind nicht du und du bist nicht sie. Du wirst immer wieder andere Bewertungen bekommen als andere. So ist das Leben!
  • Konzentriere dich nicht darauf, was du nicht getan hast, konzentriere dich darauf, wirklich zu verstehen, warum du die Frage falsch beantwortet hast. Das ist besonders hilfreich für zukünftige Prüfungen.
  • Erzähle deinen Eltern lieber selbst von der schlechten Noten, bevor sie es selbst herausfinden. Auf diese Weise wissen sie, dass es dir nicht egal ist, und sie werden weniger wütend auf dich sein.
  • Gib immer dein Bestes, ganz egal, was du auch tust.
  • Verschwende nicht deine Zeit damit, ständig über die Vergangenheit zu brüten.
  • Eine schlechte Note ist nicht das Ende der Welt. Du kannst daraus lernen und das nächste Mal besser sein.
  • Es fällt immer schwer, den Eltern von einer schlechten Note zu erzählen. Wenn du aber aufrichtig bist und Verantwortung übernimmst, werden sie es verstehen. Auch sie haben schon Fehler gemacht!
  • Um in Zukunft besser zu werden, musst du aus der Vergangenheit lernen.
  • Eine schlechte Note ist nie das Ende deines Kurs, deiner Karriere, deiner Schullaufbahn oder deiner guten Noten im Allgemeinen. Verbessere dich und übe fleißig. Versuche den Ursachen für die schlechte Note auf den Grund zu gehen, damit du sie das nächste Mal vermeiden kannst.

Warnungen

  • Verheimliche deine Noten nicht. Zeige sie deinen Eltern oder jemandem, der dir helfen kann, damit du dich das nächste Mal verbessern kannst. Durch das Verheimlichen zeigst du nur deine Bereitschaft, auch nachfolgende schlechte Noten zu verheimlichen und nichts aus deinen Fehlern zu lernen. So verbesserst du gar nichts!
  • Sei nicht zu negativ und gib nicht auf. Dir die Schuld zu geben, hilft gar nichts. Solche Gedanken machen die Situation nur noch schlimmer.
  • Wenn du nicht dran bleibst, wird es bei dieser schlechten Note bleiben. Du musst dazu entschlossen sein, das nächste Mal besser zu sein.
  • Gib immer dein Bestes und gib nicht auf, ganz egal, wie schwer es auch wird.
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