Den Autositz richtig einstellen

Опубликовал Admin
1-12-2017, 11:00
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Viele Fahrer sitzen nicht richtig in ihren Autos und haben daher einen ernstzunehmenden Kontroll- und Komfortverlust während des Fahrens. Eine gute Fahrposition kann dabei helfen Unfälle zu verhindern, die Sicherheit im Falle eines Unfalls zu verbessern und den Komfort während des Fahrens erhöhen. Um die korrekte Sitzeinstellung einzustellen, befolge diese Tipps.

Vorgehensweise

  1. Trage geeignete Kleidung. Während des Fahrens sollte der Fahrer Kleidung tragen, die ihn nicht beim Fahren behindert. Im Winter können Mäntel das richtige Lenken, das Funktionieren des Sicherheitsgurtes und die richtige Einstellung des Sitzes beeinträchtigen. Wähle leichte, bequeme Sachen.
    • Schuhwerk ist zwingend erforderlich. Die Schuhe müssen fest an den Füßen sitzen (nicht lose wie Pantoffeln zum Beispiel) und gut auf die Pedale passen (im Gegensatz zu Stiefeln, Sohlen voller Schlamm oder Absatzschuhen). Ein Schuh mit einer dünnen aber dichten Sohle ist ideal.
    • Der Fahrer sollte Hosen tragen, die bis zum Knie herunterreichen, auch wenn das bedeutet, dass er sie über einer Shorts oder einem Badeanzug trägt.
  2. Richtig in den Autositz hineinsetzen. Stelle sicher, dass du aufrecht sitzt und dein Hintern und Rücken in einem rechten Winkel sind und du dich vollständig auf dem Sitz befindest. Das kann Rückenschmerzen sowie mögliche Rückenverletzungen verhindern und gewährt größere Aufmerksamkeit bei längeren Fahrten.
  3. Pass den Sitzabstand an. Der Autositz sollte immer mit Hinblick auf die Pedale eingestellt werden. Tritt das Bremspedal mit deinem rechten Fuß vollständig durch und tritt auch die Kupplung durch (bei Autos mit Schaltgetriebe) oder das tote Pedal (in einem Automatikauto). Der Abstand sollte eingestellt werden, sodass deine Knie bei voll durchgetretenen Pedalen immer noch leicht gebeugt sind (etwa 120°).
    • Um sicherzugehen, dass deine Einstellung richtig ist, starte den Motor und tritt einige Male auf die Bremsen, um zu testen wie sich der Druck aufbaut.
    • Wenn sich das Knie streckt, ist der Sitz zu weit hinten. Wenn das Knie noch fast rechtwinklig ist, dann ist der Autositz zu nah.
    • Ein vollständig gestrecktes Bein resultiert darin, dass sich deine Knie blockieren. Das vermindert die Hebelwirkung und das Gefühl für die Pedale und erhöht die Anstrengung und setzt dich dem Risiko einer Fußverletzung im Falle eines Unfalls aus - ein gerades Knie würde gebrochen, ein gebeugtes Knie würde sich herunterklappen. Darüber hinaus würde der Knochen den Schock an die Hüfte und das untere Rückgrat weiterleiten.
    • Ein übermäßig gebeugtes Knie (wenn der Fahrer zu nah sitzt) bei etwa 100° unterstützt den Körper nicht effektiv und führt zu einer schlechten Durchblutung. Es kann bei einer Kollision darüber hinaus ebenfalls die Unterseite des Armaturenbretts treffen.
    • Die Oberschenkel sollten so weit auseinandergesetzt werden, wie es angenehm ist. In kleinen Autos können die meisten Leute eine ausreichend weite Basis schaffen, indem sie ihre Knie gegen die Mittelkonsole auf der einen Seite und der Tür auf der anderen Seite lehnen.
    • Die Füße sollten mit den Fersen auf den Boden gesetzt werden, sodass die Fußballen gegen die Pedale drücken können. Ganz besonders der rechte Fuß muss in der Lage sein, zwischen dem Gaspedal und der Bremse zu wechseln, während die Ferse in etwa vor der Bremse platziert wird. Das bedeutet, dass du die Bremse vielleicht nicht komplett abdeckst, wenn dein Fuß in diesem Winkel ist, und das Pedal nur an seiner unteren Ecke berührst. Das ist die richtige Art, deine Füße zu platzieren.
    • Der linke Fuß sollte über dem toten Pedal ruhen, wenn die Kupplung nicht verwendet wird (oder die ganze Zeit über, wenn du einen Automatik fährst). Das erhöht die Stützung des Beckens und gestattet dem Fahrer, den Körper besser abzustützen, anstatt an den Pedalen oder dem Lenkrad zu hängen.
  4. Pass die Sitzneigung an. Sie sollte so parallel wie möglich zum Lenkrad sein. Es ist unmöglich, die perfekte Einstellung zu finden (und das ist auch nicht wirklich nötig), aber indem du eine aufrechte Neigung des Sitzes von etwa 110-95° erreichst, erhält man eine angemessene Position.
    • Wir können keine perfekte Anpassung erreichen, da das zu hohe Einstellen des Sitzes Druck auf die unteren Rückenwirbel erzeugt, deinen Kopf zu hoch platziert und weil das Lenkrad selbst in einem bestimmten Winkel angebracht ist. Wir können den Sitz in eine relativ aufrechte Position bringen und dann das Lenkrad selbst so anpassen, dass es so parallel wie möglich zum Rücksitz ist.
    • Nachdem du den Sitz, inklusive die Höhe, und das Lenkrad (unten) eingestellt hast, solltest du die Einstellungen folgendermaßen überprüfen: Platziere dein Handgelenk auf dem höchsten Teil des Lenkrads. Du solltest in der Lage sein, dein Handgelenk flach über das Lenkrad zu legen und es etwas über die Kante zu beugen, während du die Schultern (Schulterblätter) weiter gegen den Rücksitz lehnst. Die Arme sollten dabei gerade sein und du solltest dich nicht zu sehr anzustrengen müssen bei diesen Bewegungen.
      • Wenn dein Handgelenk nur die Vorderseite des Lenkrads berührt (anstatt flach darüber zu liegen) oder wenn du nur den Handballen auf das Lenkrad legen kannst oder wenn du deine Schulterblätter vorlehnen musst, dann sitzt du zu weit hinten. Dadurch lehnen wir uns vor, wenn wir lenken.
      • Wenn du die Oberseite des Lenkrads mit deinem Unterarm oder mit gebeugtem Handgelenk berühren kannst, dann bist du zu nah am Lenkrad.
      • In Autos mit langen, horizontalen Lenkrädern (meistens LKWs) kann man eine solche Haltung nicht erreichen und man sollte einfach sicherstellen, dass man den oberen Teil des Lenkrads fassen kann, ohne den Ellenbogen vollständig zu strecken und ohne die Schulterblätter vorzulehnen.
  5. Pass die Höhe des Lenkrads an. Wenn möglich, sollte die Höhe des Lenkrads so parallel wie möglich zum Winkel des Rückens eingestellt werden und mit einem guten Blick durch das Rad auf die Armatur. Die ideale Einstellung sollte es ermöglichen, das Lenkrad richtig (bei 9 und 3, wie unten gezeigt) zu fassen, während deine Handballen etwas niedriger als deine Schultern sind.
  6. Passe den Abstand des Lenkrads an. Wenn möglich, sollte die Höhe des Lenkrads so eingestellt werden, dass es so parallel wie möglich zur Sitzlehne ist. Wenn du das Lenkrad greifst, sollten deine Ellenbogen etwa 120° gebeugt sein. Der Freiraum sollte mindestens 25 cm (noch besser 30 cm) zwischen der Mitte der Lenkradnabe und dem unteren Brustbein (Sternum) betragen. Es sollte ebenfalls nicht weiter weg als 45 cm sein.
  7. Pass die Sitzhöhe an. Das sollte dir gestatten, deutlich nach vorn sehen zu können und gleichzeitig einen guten Blick auf das Armaturenbrett zu bekommen und die richtige Höhe zum Lenkrad und den Pedalen zu haben. In den meisten Autos erlaubt dir die korrekte Höhe für gerade Sicht, dass fünf Finger (eine Handbreit) Platz zwischen deinem Kopf und der Decke ist.
    • In Autos mit offenem Verdeck oder hoher Decke solltest du deinen Sitz so einstellten, dass deine Augen auf derselben Höhe sind wie die Mitte der Windschutzscheibe, ohne dass die Sonnenblende deine Sicht nach vorn behindert, wenn sie geöffnet ist.
    • Überprüfe deine Füße, nachdem du die Höhe angepasst hast. Geh sicher, dass die Höhenanpassung deine Fußposition nicht beeinträchtigt hat.
  8. Pass die Nackenstütze an. Stell die Nackenstütze auf eine Höhe mit deinen Augenlidern ein und, was noch wichtiger ist, so nah wie möglich am Kopf (2-3 cm). Eine Nackenstütze, die weiter als 7 cm entfernt ist, erhöht das Risiko eines Schleudertraumas. Behalte im Kopf, dass sich dein Kopf während des Fahrens etwas mehr nach vorn beugt. Wenn du die Nackenstütze nicht auf die richtige Entfernung anpassen kannst, dann musst du das mit einer Steigerung der Rückenlehnenneigung kompensieren.
  9. Führe weitere Anpassungen durch, wenn nötig.
    • Lendenstütze: sollte gleichmäßigen Druck auf die gesamte Rückenlänge ausüben. Fahrer mit Lendenproblemen, die keine solche Anpassungsmöglichkeit haben, können ein oder zwei gerollte Handtücher verwenden.
    • Seitenpolster: sollte auf die maximal mögliche Hüftstützung eingestellt werden, ohne dabei die Fähigkeit zu beeinträchtigen, alle Pedale ganz durchzudrücken.
    • Sitzfläche neigen: sollte den Schenkeln vollen Kontakt zum Sitz verschaffen. Vermeide zu viel Neigung, da es sonst zu Druck hinter deinen Knien kommen kann oder starkes Bremsen verhindert (du solltest keinen Druck gegen den Sitz aufbringen).
    • Pedaleneinstellungen: sollte die Benutzung der Pedale wie oben beschrieben so komfortabel wie möglich gewährleisten. Du solltest in der Lage sein, deine Fersen etwa vor die Bremse zu setzen, deinen Fuß mit dem geringstmöglichen Abstand nach rechts auf die Bremse zu setzen und so einfach wie möglich zum Gaspedal auf der rechten Seite zu drehen, während du dein Knie bei etwa 100° gebeugt hältst.
  10. Positioniere deine Hände richtig. Deine Hände sollten beide am Lenkrad sein, auf der Position 9 und 3. Das erhöht den Einfluss auf das Lenkrad auf das Maximum. Deine Handballen sollten am äußeren Kreis des Lenkrads liegen und die Daumen leicht an der Querstrebe des Lenkrads verhakt sein.
    • Greife und stabilisiere das Lenkrad nicht nur mit deinen Daumen und/oder Handballen, sondern auch mit deinen Fingern und Fingerspitzen. Halte den Griff um das Lenkrad so leicht wie möglich, ohne dabei die Kontrolle über dasselbe zu verlieren. Das Ergebnis ist bessere Kontrolle und weniger Ermüdung.
    • Behalte beide Hände am Steuer. Wenn du nur eine Hand am Lenkrad hast, arbeitet das Gewicht dieser Hand am Lenkrad und du musst deine Schultermuskeln benutzen, um das Lenkrad gerade zu halten. Daraus resultiert ein Verdrehen der Wirbelsäule, besonders, wenn du in die schlechte Angewohnheit verfällst, das Lenkrad an der Oberseite zu halten.
  11. Lege deinen Sicherheitsgurt richtig an. Trage den Schoßgurt so eng wie möglich über der Hüfte. Der Sicherheitsgurt sollte festgezogen werden und so niedrig wie möglich sitzen, eher auf den Hüftknochen als auf dem weichen Bauch.
    • Der Schultergurt muss auf die Größe angepasst werden, sodass die Aufhängung höher als die Schulter ist und der Gurt an sich über der Mitte der Schulter platziert wird, also zwischen Arm und Hals.
    • Wenn der Schultergurt am Hals oder auf dem Schlüsselbein liegt, dann ist er zu hoch eingestellt und wird eine Schlüsselbeinfraktur und Schnitte im Hals verursachen.
    • Wenn der Gurt zu niedrig auf der Schulter sitzt oder direkt auf dem Arm oder unter der Achsel ist, wird er den Körper nicht stützen und schwere Schnittverletzungen am Arm herbeiführen.
    • Alle Mitfahrer müssen angeschnallt sein und kleine Kinder müssen außerdem im passenden Kindersitz sitzen. Es gibt ebenfalls spezielle Gurte für Tiere. Hier ein paar weitere Punkte, die für Mitfahrer interessant sind:
      • Nackenstütze anpassen
      • Fenster anpassen.
      • Korrektes Ausrichten der Beine zu den Airbags: Man sollte vermeiden, die Füße über die Mitfahrerairbags zu stellen oder die Hände in den Weg der Seitenairbags oder Kopfairbags etc. zu legen.
      • Angemessener Abstand zum Armaturenbrett.
      • Aufrechtes Sitzen: Vollständiger Kontakt des Rückens mit dem Sitz und ein aufrechter Sitzwinkel des Beifahrers, um das Durchrutschen unter dem Gurt zu verhindern.
      • Aufmerksamkeit: Es ist gefährlich für Mitfahrer zu schlafen. Der Beifahrer sollte wach sein, um den Fahrer im Auge zu haben und zu unterstützen und schwerwiegende Unterleibsverletzungen bei einem Zusammenprall zu verhindern, welche schlimmer sind, wenn eine Person schläft.
    • Nicht alle Sitze im Auto sind gleich sicher. Der hintere Sitz in der Mitte wird als sicherster betrachtet, gefolgt von dem Sitz hinter dem Beifahrer, dann dem Sitz hinter dem Fahrer, dem Beifahrersitz und dem Fahrersitz, der der größten Gefahr ausgesetzt ist. Die Aufteilung ändert sich in Autos mit zusätzlichen Sitzen (Minivans) oder wenn der mittlere Sitz der hinteren Bank keinen diagonalen oder anpassungsfähigen Gurt oder keine Nackenstütze hat.
  12. Überprüfe dein Sichtfeld. Mit dieser Position sind deine Augen vor der Mitte oder der oberen Hälfte des Glases für verbesserte Sicht. Lass deine Augen entspannt, anstatt sie anzustrengen und halte sie eher nach oben als unten. Du wirst mehr und weiter weg sehen können und bist mit deinem peripheren Sehen gleichzeitig deiner Umgebung bewusst.
    • Passe deine Spiegel an, um dir ein weites Sichtfeld hinten und an den Seiten zu verschaffen, indem du nur einen Blick darauf werfen oder deinen Kopf nur leicht drehen musst (wenn du aufgrund einer Krankheit oder deines Alters ein eingeschränktes Sichtfeld hast). In einigen Autos musst du vielleicht auch bereit sein, dich etwas nach vorn zu lehnen oder leicht zur Seite zu schauen (Schulterblick), um sicherzugehen, dass du alles um dich herum sehen kannst, während du fährst.
  13. Objekte im Auto sollten niedrig platziert sein - am besten auf dem Boden beim Beifahrersitz. Es sollte nichts um den Fahrersitz herumliegen, da das unter die Pedale rutschen kann.
    • Im Allgemeinen ist alles, was nicht serienmäßig ist, unnötig: ein konvexer Spiegel am Rückspiegel, ein gepolsterter Überzug auf dem Lenkrad, Dinge, die von deinem Rückspiegel herabhängen. All diese Dinge sind schlecht und können sich bei einem Unfall als sehr gefährlich erweisen.
    • Fenster sollten am besten komplett geschlossen , leicht geöffnet oder fast ganz geöffnet werden, anstatt halb offen zu sein. In diesem Fall kann der Kopf des Fahrers oder eines Mitfahrers mit dem Fenster kollidieren. Behalte eines der vorderen Fenster für frische Luft immer leicht geöffnet.
    • Geöffnete Fenster auf Autobahnen können einen Sog erzeugen, der den Spritverbrauch und sogar die Stabilität des Fahrzeugs beeinflusst. Es ist also am besten, nur ein oder maximal zwei Fenster ganz leicht geöffnet zu haben.
    • Auf felsigem Terrain sollten die Fenster komplett geschlossen oder komplett geöffnet sein, um ein Schaukeln des Fensterrahmens zu verhindern.
    • Fenster, Lichter und Brillen sollten sauber gehalten werden.
  14. Stell deinen Rück- und die Seitenspiegel auf eine minimale Überlappung und maximales Sichtfeld ein.
    • Obwohl es möglich ist, vakuumbasierte Spiegel für das Überwachen der Rücksitze bei langen Fahrten mit der Familie anzubringen, ist es das Beste, wenn der Beifahrer die Aufgabe übernimmt, sich um das Fahrzeuginnere zu kümmern, und der Fahrer sich stattdessen ganz auf die Straße konzentriert. Stell deinen Standardrückspiegel nicht so ein, dass du den Rücksitz im Auge hast und verwende ebenso keine konvexen Weitwinkelspiegel.
    • Vermeide es ebenso, ein Kind auf den Beifahrersitz zu setzen, ganz gleich ob es Kindersitz und Airbags gibt.
  15. Verwende die Klimaanlage, um beschlagene Windschutzscheiben zu entfeuchten und ein bequemes Umfeld zu schaffen. Es ist besser, im Winter die Autowärme zu nutzen, anstatt mit schwerer Kleidung zu fahren, die das Lenken und die Funktionalität des Sicherheitsgurts behindert. Lass ein Fenster ganz leicht auf, um frische Luft hereinzulassen, sowohl in Sommer (für Sauerstoff) als auch in Winter (für frische kalte Luft).
    • Die Klimaanlage ist da, um benutzt zu werden. Öffne die Klimaanlage von Zeit zu Zeit, auch wenn es Winter ist, und schalte ebenso das Gebläse von Zeit zu Zeit an, auch wenn es Sommer ist, um die korrekten mechanischen Funktionen der beiden Geräte zu gewährleisten.
    • Der Dauerumlauf der Klimaanlage ist sehr effizient, da er große Mengen Luft ausstößt. Du brauchst aber trotzdem etwas frische Luft durch das Fahrerfenster. Genauso kann es bei stark beschlagener Windschutzscheibe besser sein, die Klimaanlage für frische Luft (zusammen mit einem offenen Fenster) zu öffnen. Externe Zirkulation ist ebenfalls effizient, wenn du versuchst, einen sehr heißen Fahrzeuginnenraum zu kühlen, bevor du einsteigst.
    • Die Klimaanlage kann ebenfalls schlechte Gerüche beseitigen. Einige Minuten bevor du das Auto ausschaltest, solltest du die Klimaanlage und die Luftzirkulation schließen, das Gebläse aber noch Luft blasen lassen. Das filtert Schmutz in der Luft über einen kleinen inneren Filter aus. Gleichermaßen ist es an einem heißen Sommertag nützlich, das Gebläse die ganze Zeit über mit offenen Fenstern und Türen blasen zu lassen, um den Fahrerraum frisch zu halten.
    • Die Heizung ist ebenfalls eine gute Wahl, wenn der Motor anfängt auf der Autobahn zu überhitzen. Auf dem Standstreifen anzuhalten ist so gefährlich, dass es besser ist weiterzufahren, bis du zu einem sicheren Halteplatz kommst, selbst wenn das bedeutet, dass du damit deinem Auto schadest (z.B. Überhitzung des Motors). Die Verwendung der Heizung, um die Motorwärme zu verteilen, kann helfen, einen sicheren Ort zum Anhalten zu finden, ohne dass der Motor einen kritischen Hitzelevel erreicht.

Tipps

  • Du brauchst vielleicht etwas Zeit, um dich an diese Sitzposition zu gewöhnen, aber es kann einen wichtigen Einfluss auf deine Fahrzeugkontrolle, Sicherheit und deinen Komfort haben. Du kannst lange Wege ohne schwerwiegende Schmerzen, Krämpfe oder Müdigkeit fahren. Du wirst dich in besseren Sicherheitsbedingungen finden, falls es zu einem Unfall kommt und deine Kontrolle wird dir ermöglichen, Situationen zu vermeiden, die sonst zu einem Unfall führen könnten.
  • Die korrekte Position des Sitzes für Straßenwagen ist ähnlich wie die bei Rennautos: Rennfahrer setzen ihren Sitz etwas niedriger, näher (einen Klick) und etwas aufrechter und nutzen oft spezielle Sitze und Gurte. Wie auch immer, moderne Autos (ab Mitte/Ende der Neunziger) sind ebenfalls sehr gut und sind auch bei langen und/oder anstrengenden Fahrten komfortabel.
    • Die Sitzposition bei Einsitzer-Rennwagen (Formel 1, Karts) ist anders aufgrund der Autoform. Allerdings sind die Beine der Fahrer ebenfalls nie kerzengerade, da das die ebenmäßige Kontrolle behindert und für den Fahrer ein großes Risiko für Brüche oder schwerwiegende Verletzungen darstellt. NASCAR Fahrer haben eine einzigartige Sitzposition, die mit Betracht aufs Fahren als zu nah gilt.
  • Versuche nicht, das Lenkrad mit den Daumen innen anzufassen. Wenn es eine Kollision gibt und sich die Vorderräder verdrehen, dann wird sich auch das Lenkrad drehen und vielleicht deine Daumen brechen.
  • Ein weiterer wichtiger Vorteil der richtigen Fahrposition ist mehr Raum für Leute, die hinter dir sitzen. Du wirst auf einmal bemerken, dass dein Auto einen ganze Menge Platz bieten kann.

Warnungen

  • Die meisten Menschen sitzen etwas zu weit weg vom Lenkrad. Das führt zu folgenden Problemen:
    • Erhöhung der Reaktionszeit: Wenn man weiter hinten sitzt, wird das Sichtfeld behindert und eine größere Entfernung liegt zwischen den Geschehnissen auf der Straße. Das, zusammen mit einem falschen Gefühl von Selbstvertrauen, vergrößert Reaktionszeiten. Zusätzlich wird mehr Zeit benötigt, wenn eine Gefahr wahrgenommen wird, da sich der Fahrer erst vorlehnen muss, um zu reagieren. Viele Unfälle geschehen aufgrund später Fahrerreaktion, wobei die Sitzposition ein wichtiger Faktor.
    • Komfort: Du magst das vielleicht denken, aber stark zurückgelehnt zu sitzen ist nur dann bequemer, wenn du eine absolut gerade und gleichmäßige Straße entlangfährst. Ansonsten musst du deinen Oberkörper in Richtung Lenkrad lehnen und unnötige Kraft gegen die Pedale anwenden bei jeder kleinen Bewegung und du wirst keine Seitenunterstützung während des Fahrens haben.
    • Sicht: Zu weit weg oder zu nah zu sitzen ermutigt den Fahrer dazu, direkt vor sich zu schauen anstatt nach vorn. Das beeinflusst die Geradlinigkeit und Ebenmäßigkeit beim Fahren, die Reaktionszeit usw.
    • Einige Leute sind dafür, so weit weg wie möglich vom Airbag zu sitzen und die Hände unten auf das Lenkrad zu legen, um sich vor dem Aufprall des Airbags zu schützen. Die Wahrheit ist, dass du nur dann einem Verletzungsrisiko durch den Airbag ausgesetzt bist, wenn du extrem nah am Lenkrad sitzt oder deine Hände sehr weit oben hast (11-1 oder höher). Wenn du darüber hinaus in einer Weise sitzt, die deine Kontrolle beeinträchtigt, dann bringst du andere Leute (deine Mitfahrer oder andere Straßenverkehrsteilnehmer) in Gefahr. Eine gute Position hilft dabei, das Aufblasen des Airbags überhaupt und Verletzung durch den Airgbag zu verhindern, sollte es tatsächlich zu einem Zusammenstoß kommen.
  • Ist der Autositz zu weit vorn, wird die Sichtbarkeit eingeschränkt, das Lenkrad kann schlechter verwendet werden und das Risiko von Verletzungen durch Aufschlagen auf das Lenkrad oder den Airbag während seiner Aufblasphase steigt.
  • Den Sitz nach hinten geneigt zu haben ist die gefährlichste Position. Deine Sicht ist eingeschränkt, die Reaktionszeit erhöht sich drastisch und es gibt eine hohe Wahrscheinlichkeit für Unfälle. Wenn es zu einem Zusammenstoß kommt, werden sich der Airbag, die Gurte, Sitz, Nackenstütze und Gurtstraffer als sehr unwirksam erweisen und der Fahrer wird sehr wahrscheinlich schwere Verletzungen an den Beinen, Händen, Schultern, der Hüfte, dem Rücken, im Unterleib und dem Nacken davontragen.
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