Deine Lehrer beeindrucken

Опубликовал Admin
6-12-2017, 23:00
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Lehrer. Sie sind bekannt als die Menschen, die dir gute oder schlechte Noten geben können – und damit dein Leben beeinflussen können. Aber in Wirklichkeit wissen wir, dass sie auch nur Menschen sind, genau wie du und ich. Sie gehen abends schlafen, träumen von Dingen, die sie im Fernsehen gesehen haben, wachen trotz Müdigkeit auf und machen sich tagtäglich für die Schule fertig. Egal, ob du deinen Lehrer hasst oder liebst, du willst irgendwie immer Eindruck schinden. Es ist hilfreich, sich mit ihnen gut zu stellen. Wie das funktioniert, erfährst du direkt im Anschluss.

Vorgehensweise

  1. Kleide dich ordentlich. Wasche und bügle alle Sachen, die du die nächsten Tage in der Schule anziehen willst. Entwickle deinen eigenen Kleidungsstil, es ist aber am wichtigsten dabei, angemessen gekleidet zu sein. Ein tief ausgeschnittenes Spaghetti-Top oder Hosen, die dir bis in die Kniekehlen hängen, gefallen vielleicht Gleichaltrigen, ganz gewiss aber nicht deinen Lehrern. Überlege mal, was dich im Leben weiterbringen wird – deine Mitschüler beeindrucken, oder deine Lehrer. Putze täglich deine Zähne, dusche und wasche dein Gesicht und kämme dir die Haare.
  2. Komme pünktlich zur Schule. Komme nicht zu spät, denn an manchen Schulen kannst du zu Nachsitzen verdonnert werden, wenn du zu oft zu spät kommst, oder noch schlimmer: Du darfst nicht mehr am Unterricht teilnehmen. Wenn du zu spät kommst, zeigst du Verantwortungslosigkeit, also versuche, früh dran zu sein. Falls du doch mal zu spät kommen solltest, denk dir keine Ausreden aus. Die Lehrer durchschauen das – sie haben schließlich schon seit Jahren mit Kindern zu tun, die ständig zu spät kommen.
  3. Mache Small Talk mit deinen Lehrern, denn sie sind ja auch nur Menschen. Frage einfach ganz nett „Hallo, wie war Ihr Wochenende?“ und erzähle auch ein bisschen über dich. Lehrer werden meistens umgänglicher, wenn sie merken, dass du nicht nur hinter einer guten Note her bist. Halte für deine Lehrer die Tür auf, und grüße sie, wenn ihr euch im Gang seht. Sprich niemals in der Öffentlichkeit schlecht über einen Lehrer, egal wie sehr du ihn oder sie nicht ausstehen kannst. Man weiß nie, wer gerade zuhört, und wenn es die falsche Person mitbekommt, wird dein Lehrer mit Sicherheit davon zu hören bekommen.
  4. Bereite dich auf den Unterricht vor. Sei auf alles vorbereitet. Bringe mindestens zwei Bleistifte, zwei Stifte, einen Radiergummi, einen Textmarker, Notizzettel, Notizblock, Bücher und Ordner mit zur Schule. Denke auch daran, andere Sachen mitzubringen, um die eure Lehrer euch bitten, z.B. einen Taschenrechner für Mathematik oder ein Lineal für Biologie. Denke also immer daran, etwas zum Schreiben dabei zu haben, denn du wirst im Unterricht mitschreiben müssen. Wenn du dir Notizen machst, kannst du dem Unterrichtsstoff auch besser folgen und dich selbst zum Lernen motivieren. Wenn du gut lernst, kannst du überall Einsen schreiben und deine Lehrer sehr glücklich machen.
  5. Sitze wenn möglich ganz vorne. Dann kommst du nämlich gar nicht erst auf die Gedanken, während des Unterrichts Unfug zu treiben, du kannst dich auch besser konzentrieren, wenn du vorne sitzt. Untersuchungen zufolge bevorzugen Lehrer wirklich Kinder, die an den vordersten Tischen sitzen, da diese meistens mehr Selbstbeherrschung haben und nicht herumalbern. Sitze aufrecht und in gerader Position. Dein Lehrer wird den Eindruck haben, dass du zum Lernen da bist und dass dich der Unterricht wirklich interessiert. Wenn du nicht lesen kannst, was auf der Tafel steht, lasse dir eine Brille oder Kontaktlinsen verschreiben.
  6. Verbessere deine Anwesenheit. Du solltest den Unterricht immer besuchen, es sei denn du bist chronisch krank, hast hohes Fieber, eine Operation oder hast familiäre Probleme. Mach dir die Mühe und teile deinen Lehrern rechtzeitig mit, wann und warum du nicht kommen kannst. Lass dir Unterrichtsnotizen, Hausaufgaben und Projekte von Klassenkameraden vorbei bringen und arbeite den verpassten Stoff auf. Denke daran, deinen Lehrern deine Arbeit zu zeigen, wenn du wieder am Unterricht teilnehmen kannst.
  7. Passe im Unterricht auf Nimm Augenkontakt zu den Lehrern auf, wenn sie sprechen, schaue an die Tafel und mache dir Notizen – auch, wenn dein Lehrer nicht darum bittet. Markiere, unterstreiche oder kreise alles ein, was dein Lehrer betont oder wiederholt. Lass dich von nichts ablenken. Mach dein Handy aus, reiche keine Zettel weiter, höre keine Musik mit deinem iPod oder sprich mit Sitznachbarn, während der Lehrer oder die Lehrerin spricht. Wenn du das nicht hinbekommst, solltest du dich vielleicht von deinen Freunden weg setzen.
  8. Bring dich ein. Stelle themenbezogene Fragen und kommentiere, über was der Lehrer oder die Lehrerin spricht. Versuche, dich mindestens drei Mal pro Unterrichtsstunde zu melden. Aber dominiere nicht die Klassendiskussion, Lehrer wollen niemanden, der sich ständig in den Vordergrund drängt. Sie wollen, dass sich jeder beteiligt. Traue dich auch ruhig, deine Lehrer zu fragen, ob sie kurz unterbrechen und ein Thema noch einmal erklären können. Die meisten Lehrer werden es schätzen, dass du zugibst, etwas nicht richtig verstanden zu haben.
  9. Bleibe nach dem Unterricht, um Nachhilfe zu nehmen. Am sinnvollsten ist das kurz vor einer wichtigen Prüfung oder Klausur. Wenn du dir aus dem Unterrichtsstoff keinen Reim machen konntest, wende nach der regulären Unterrichtszeit zumindest eine halbe Stunde auf, um deinen Lehrer oder deine Lehrerin um eine Zusammenfassung des Stoffes, oder einer Erklärung über Diskussionsthemen zu bitten. Denke aber daran, die jeweilige Person vorher zu fragen, ob du länger bleiben kannst, falls er oder sie einen Termin hat.
  10. Mach deine Hausaufgaben. Hausaufgaben können einen großen Teil deiner Note ausmachen, und eine große Aufgabe kann deine Endnote in einem Fach verbessern oder verschlechtern. Teile deine Zeit gut ein und mache Hausaufgaben, sobald sie aufgegeben wurden. Falls du mal deine Hausaufgaben vergessen hast, hole sie nach und reiche sie so bald es geht ein. Auch, wenn du keine Extrapunkte bekommst, wenn du die Hausaufgaben früher abgibst, erntest du dir doch den Respekt deiner Lehrer und du wirst den Stoff besser verstehen.
  11. Helfe deinen Lehrern bei gemeinnütziger Arbeit, beispielsweise Tische reparieren oder Bücher ordnen.
  12. Sei nett zu anderen Studenten. Falls sie etwas nicht verstehen, du aber schon, erkläre es ihnen nach dem Unterricht. Mach dich über niemanden lustig. Sei nicht gemein. Hilf neuen Mitschülern, sich zurechtzufinden. Indem du nett zu jedem bist, steigerst du dein Ansehen nicht nur bei deinen Lehrern.
  13. Nimm unbedingt an außerschulischen Aktivitäten teil, etwa Sport, Musik oder Theater.
  14. Zeig deinen Lehrern, wie sehr du sie schätzt. Versuche z.B., ihnen ein kleines Geschenk oder eine Grußkarte zu überreichen.

Tipps

  • Gehe mit einer positiven Einstellung auf deine Lehrer zu und hinterlasse keinen schlechten Eindruck.
  • Frage, ob du im Unterricht mithelfen kannst, z.B. beim Blätter austeilen oder einsammeln. Die Lehrer werden dich für einen hilfsbereiten Schüler halten und dir vielleicht eine extra Note geben.
  • Wenn deine Lehrer gerade mit etwas beschäftigt sind, frage, ob du helfen kannst. Vielleicht wirst du ja so zum Schüler des Monats!
  • Erfahre mehr über eine/n bestimmte/n Lehrer/in, den oder die deine Mitschüler vielleicht schon mal hatten. So kannst du mehr über seine oder ihre Vorlieben und Abneigungen.
  • Sitz nicht einfach nur ganz hinten im Klassenzimmer und schaue doof aus der Wäsche. Wenn du regelmäßig deine Arbeit machst und Aufgaben einreichst, hast du schon die halbe Miete.
  • Setze dich während des gesamten Schuljahres oder Semesters immer an denselben Platz. Wenn deine Lehrer Noten für Anwesenheit und Mitarbeit verteilen, werden sie so ein besseres Bild von dir machen können.
  • Sprich deine Lehrer im Gang an. Frage nach ihrem Wohlbefinden oder grüße sie einfach. Sei immer höflich.
  • Bringe sie zum Lachen! Auch, wenn sie zunächst arrogant wirken, finde heraus, was sie zum lachen bringt. Haue jedes Mal einen neuen Witz heraus.
  • Wenn du versuchst, deine Lehrer zu verstehen und zu respektieren, werden sie es dir gleichtun. Benimm dich während ihrem Unterricht und sprich nicht schlecht über andere Lehrer im Gegenwart eines bestimmten Lehrers.
  • Interessierst du dich für ein bestimmtes Thema oder Person aus dem Unterrichtsstoff interessierst, dann forsche darüber nach. Du solltest dich wirklich darüber schlau machen, wenn sich dein Lehrer oder deine Lehrerin für ein bestimmtes Thema oder eine bestimmte Persönlichkeit interessiert. So werdet ihr etwas gemeinsam haben. Nur weil Lehrer Autoritätspersonen sind, heißt das nicht, dass ihr keine Gemeinsamkeiten haben könnt. Diskutiere das Thema mit deinem Lehrer/deiner Lehrerin. Er/Sie wird dein Interesse zu schätzen wissen und es freuen, dass ihre größten Leidenschaften Anklang bei ihrer Zuhörerschaft finden.
  • Pass auf, wenn du mit Leuten befreundet bist, die schlechte Noten schreiben. Ihr Einfluss könnte deine Noten verschlechtern.
  • Frage deine Lehrer nicht, wie alt sie sind. Das ist unhöflich. Nach dem Geburtsdatum darfst du aber fragen.
  • Falls du Schwierigkeiten hast oder deine Note verbessern möchtest, besuche deine Lehrer während ihrer Freistunde oder nach dem Unterricht, wenn Zeit zum reden ist. Vereinbare wenn nötig einen Termin. Frage, ob du dir irgendwie Zusatzpunkte dazu verdienen kannst oder sprich über ein Thema, das dir noch unklar ist. Die Lehrer werden es zu schätzen wissen, dass du dich anstrengst, schließlich ist es ihre Aufgabe, dich gut zu unterrichten.
  • Falls du frei über deine Platzwahl entscheiden kannst, setze dich immer ungefähr in die gleiche Ecke.
  • Teile deinen Lehrern mit, wie sehr du ihren Unterricht magst. Das lieben sie.
  • Unterbrich nicht andere Schüler, wenn sie gerade reden.
  • Sei freundlich zu deinen Lehrern und vermeide ein loses Mundwerk.
  • Bleib nach dem Unterricht noch ein bisschen länger und unterhalte dich mit deinem Lehrer/deiner Lehrerin. Er oder sie wird dich so besser kennenlernen!

Warnungen

  • Falls andere Mitschüler dich als „Lehrers Liebling“ bezeichnen, wen interessiert es schon? Interessiert sich irgendjemand für diese Kinder? Lass dich nicht unterkriegen, denn du hast bei deinen Lehrern einen Stein im Brett und wirst im Leben weiterkommen – nicht die Leute, die unhöflich und eingebildet sind.
  • Sprich während des Unterrichts nicht mit anderen Schülern. Höre immer zu, um bei deinen Lehrern einen guten Eindruck zu hinterlassen.
  • Bereite dich darauf vor, Spitznamen wie „Streber“, „Gutmensch“, „Besserwisser“ oder „Schleimer“ genannt zu werden. Ignoriere es einfach.
  • Wenn du in deiner Freizeit einem Lehrer unter die Arme greifst, bringe einen Freund oder eine Freundin mit, um peinliches Schweigen zu vermeiden. Aber erzähle es nicht überall herum, sonst werden noch mehr Schüler hinzu kommen und dir im Weg stehen, wenn du dich etwas mit deinem Lehrer anfreunden willst.

Was du brauchst

  • Schulsachen (Stifte, Bleistifte, Notizhefte, etc.)
  • Schulbücher
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