Orchideen pflegen

Опубликовал Admin
19-02-2018, 14:00
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Orchideen sind schon seit Jahrhunderten ein Symbol der Liebe und Schönheit. Enthusiasten ziehen sie, weil sie ihre einfache Eleganz lieben. Sie werden aber auch gerne als Corsage auf Kleidern oder als Armschmuck bei Hochzeiten, Abschlußbällen und anderen speziellen Anlässen getragen. Außerdem sind Orchideen bei vielen Anlässen, wie Hochzeiten, Konferenzen oder anderen Feiern eine beliebte, wunderschöne Tischdekoration. Mit mehr als 750 verschiedenen Gattungen, über 30.000 Mischlingen, und es werden jedes Jahr neue gezüchtet, steht Orchideen-Enthusiasten eine große Vielfalt an Orchideen zur Auswahl. Orchideen wachsen auf jedem Kontinent, außer der Antarktis, ein Züchter kann sich also für einheimische Orchideen entscheiden oder solche wählen, die eingeführt wurden, je nach Verfügbarkeit und Eignung. Und während echte Orchideen-Enthusiasten sehr viel Zeit dafür aufbringen, um ganze Bände zum Wachstum und zur Pflege ihrer geliebten Orchideen durchzustöbern, (und dies auch durchaus tun sollten), muss der neue Züchter ja irgendwo anfangen. In diesem Artikel lernst du die Grundlagen der Pflege für Orchideen, die in der Regel robust und pflegeleicht sind. Sobald du mit diesen Grundlagen vertraut bist und sich deine Leidenschaft für Orchideen verstärkt, kannst du es mit schwierigeren Orchideenarten versuchen, wenn du mehr Erfahrung hast.

Auswahl der Orchideen

  1. Wähle die richtige Orchidee für dein Zuhause. Die richtige Pflege der Orchideen beginnt bei der Auswahl von Pflanzen, die für deine Umgebung geeignet sind. Die in diesem Artikel beschriebenen Orchideen werden wegen ihrer Anpassungsfähigkeit an die meisten Bedingungen für die Aufzucht im Haus vorgeschlagen, da sie leicht wachsen, überall leicht erhältlich sind und wunderschöne Blüten haben. Wenn du später andere Sorten ausprobieren möchtest, empfiehlt es sich, dass du dich zuerst gut über die spezifischen Bedürfnisse der zarteren und empfindlicheren Orchideensorten informierst. Einige Dinge, die du bei der Auswahl einer Orchidee beachten solltest, sind:
    • Hat die Orchidee genug Platz wenn sie ausgewachsen ist? Oder musst du sie anderswohin verschieben? Einige Orchideen können riesig werden, wenn sie ausgewachsen sind, und müssen dann am besten in ein Gewächshaus gestellt werden.
    • Hast du die richtigen Temperaturanforderungen, die die Orchidee benötigt? Orchideen können nach ihren Temperaturanforderungen in drei Gruppen aufgeteilt werden––kühl, mittel und warm, was bedeutet, dass Orchideen bestimmte minimale Nachttemperaturen benötigen, um richtig wachsen zu können
    • Hast du ein Gewächshaus oder einen Wintergarten? Viele Orchideen gedeihen in einer solchen Umgebung besser als im Haus oder auf der Veranda. Wenn nicht, solltest du die Orchideen bevorzugen, die im Haus gut gedeihen (siehe Liste unten).
  2. Kaufe Pflanzen mit Blüten. Du solltest am besten Pflanzen kaufen, die schon Blüten haben, weil es bis zu fünf Jahre dauern kann, bis ein Sämling die ersten Blüten produziert. Es sei denn, du bist sehr geduldig, oder du hast bereits ein Gewächshaus voller Orchideen, möchtest du wahrscheinlich nicht so lange warten müssen.
  3. Beachte die Wachstumsbedingungen. Wähle eine Orchidee, basierend auf den Wachstumsbedingungen bei dir zu Hause. Dies ist wichtig, denn jede Orchidee hat unterschiedliche Anforderungen, die von der Herkunft abhängig sind. Lies immer das Etikett mit den Anweisungen, um sicherzustellen, dass die Pflanze für deine Bedingungen im Haus und Garten geeignet ist. Hier sind einige Orchideensorten, die in der Regel gut in der grundlegenden häuslichen Umgebung wachsen:
    • Phalaenopsis: In der Regel als Nachtfalter-Orchideen bezeichnet, dies sind elegante Orchideen für den Innenbereich. Ihre langen Stränge bunter Blüten bleiben monatelang frisch. Die Blütezeit beginnt im Winter oder zeitigen Frühjahr. Diese Orchidee benötigt in der Regel weniger Licht als Cattleyen (siehe nächster Punkt) und gedeiht in den meisten Innenbedingungen sehr gut.
    • Cattleya: Diese Orchideen werden häufig in Korsagen verwendet und haben eine Blüte, die zwei bis sechs Wochen halten kann, Sie blühen in der Regel einmal im Jahr, im Frühling oder Herbst, aber brauchen doppelt so viel Licht wie Nachtfalter-Orchideen, damit sie im Haus gut gedeihen..
    • Dendrobium: Diese schönen Orchideen produzieren im Herbst/ Winter lange, anmutige Blütenstränge, die in der Regel weiß, lavendelfarben oder eine Kombination von beidem sind. Ihre Blüten können etwa drei bis vier Wochen offen bleiben, und sie sind eine der am einfachsten zu pflegenden Pflanzen.
    • Paphiopedilum: Der allgemeine Name für diese Orchidee ist Frauenschuh, weil das dritte Blütenblatt ein Art Beutel bildet, der so ähnlich aussieht, wie ein Frauenschuh. Dieser Beutel dient dazu, Insekten einzufangen, sodass sie gezwungen sind, nach oben auf die Staminode zu klettern, hinter der sie dann den Blütenstaub einsammeln. Sie haben oft sehr schöne Blätter, die grünen oder weiß gefleckt sind. Diese Orchideen benötigen viel Licht, aber keine direkte Sonne. Zu Hause eignet sich ein Fenster auf der Ostseite, oder ein schattiertes West- oder Südfenster am besten (für die nördliche Hemisphere). Die Blätter sollten natürlich halbaufgerichtet und fest sein und nicht hängen. Zimmertemperatur ist ideal für das Wachstum der Pflanzen.

Gießen und Düngen

  1. Informiere dich, wie du deine Orchideen gießen sollst. Orchidaceae ist eine der größten Blütenpflanzenfamilien, und es gibt viele verschiedene Gattungen, oder Variationen, die unterschiedlich gegossen werden müssen. Was eine Art verdursten lässt, lässt eine andere ertrinken. Im Allgemeinen solltest du deine Orchideen alle fünf bis zwölf Tage gießen, abhängig von der Orchideenart, der Temperatur und der Jahreszeit - oder mehr im Sommer, weniger im Winter. Während dir der Berater von der Baumschule oder der Blumenhändler spezifische Informationen geben kann, ist hier ein allgemeiner Führer, um dir zu helfen, festzulegen, wie du deine Orchideen ideal gießen kannst.
    • Diese Sorten sollten immer gleichmäßig feucht (aber nicht nass!) gehalten werden:
      • Paphiopedilum
      • Miltonia
      • Cymbidium
      • Dontoglossum.
    • Diese Sorten solltest du während des aktiven Wachstums gleichmäßig feucht halten, aber zwischen dem Gießen austrocknen lassen, wenn sie nicht sind wachsen:
      • Cattleya
      • Oncidium
      • Brassia
      • Dendrobium
    • Diese Sorten sollten zwischen dem Gießen fast austrocknen:
      • Phalaenopsis
      • Vanda
      • Ascocenda
    • Bei diesen Orchideen solltest du es vermeiden, beim Gießen die Blätter nass zu machen. Wenn sie nass werden, solltest du sie vorsichtig mit einem Tuch oder einem Wattestäbchen trocknen.
  2. Pflege die Wurzeln. Entferne den inneren Topf aus dem Übertopf, stell die Orchidee in die Spüle oder die Badewanne. Gib Orchideenahrung in eine Gießanne oder einen Behälter, und gieße damit die Wurzeln und die komplette Unterseite der Pflanze. Lass das Wasser vollständig ablaufen, bevor du die Orchidee in den Übertopf zurückstellt. Die Orchidee darf nie im Wasser stehen, da dadurch die Wurzeln rotten und die Pflanze abstirbt.
    • Hinweis: Eepiphytische Orchideen (die, die auf anderen Pflanzen wachsen) werden nicht wie terrestrische Orchideenarten in Erde gepflanzt, sondern in der Schale einer Kokosnuss, einer Baumrinde oder Kork. Oder sie in Körben oder auf Holzstücken gepflanzt werden. Ihre Wurzeln wachsen von oben, nicht von unten, wie bei terrestrischen Pflanzen.
  3. Dünge die Orchidee. In der Regel solltest du die meisten Düngemittel einmal im Monat verwenden. Verwender Dünger, die Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) enthalten, sowie Spurenelemente wie Eisen (Fe). Verwende Dünger mit einem höheren Prozentsatz Stickstoff, wenn neue Triebe nachwachsen und Dünger mit mehr Phosphor und Kalium, für die spätere Saison. Überdünge die Orchideen nicht––das könnte ihnen schaden.
    • Wenn du deine Orchidee auf einer Rinde wachsen lässt, verwenden einen Dünger, die deutlich mehr Stickstoff enthält (im Verhältnis 30(N)-10(P)-10(K)). Die Bakterien, die die Rinde zersetzen, verbrauchen viel Stickstoff.
    • Gieße deine Orchidee vor dem Düngen.

Pflanzen

  1. Terrestrische und epiphytische Orchideen haben ganz unterschiedliche Bedürfnisse, das solltest du wissen. Viele Orchideen sind epiphytisch (sie wachsen auf Bäumen oder Zweigen) und müssen ganz anders gepflanzt werden als terrestrische Orchideen; viele Orchideen sterben in der Tat dadurch, weil sie in Erde gepflanzt werden, obwohl die Art nicht in Erde gepflanzt werden sollten. Epiphyten haben dicke, fleischige Wurzeln, mit denen sie sich an Bäumen oder die Rinde anhängen um Wasser und Nährstoffe aufzunehmen; andere haben die Luftwurzeln, die in der Luft wachsen. Epiphyte Orchideen wachsen am besten in Orchideensubstrat ohne Erde oder auf einer Rinde oder Kork. Epiphytische Orchideen müssen in Orchideensubstrat gepflanzt werden, das gut belüftet und entwässert.
  2. Pflanze deine Orchideen in ein ein geeignetes Substrat. Dazu gehören Tannenrinde, Kokosnuss-Schalen, Torfmoos, Baumfarn Fasern, Perlit oder eine Mischung von diesen. Jedoch hängt das Substrat von der Orchideenart ab- terrestrische Orchideen sollten in Substrat gepflanzt werden, das hauptsächlich aus Lehm und aus gleichen Teilen solcher Substanzen wie Torfmoos, feuchtem Torf oder Sand besteht. Epiphytische Orchideen sollten in Substrat gepflanzt werden, das aus gleichen Teilen aus Torfmoos, fein geriebener Rinde, Vermiculit und feuchtem Torf besteht. Es ist am einfachsten, ein fertiges spezielles Orchideensubstrat zu kaufen, das auf spezifischen Bedürfnisse der Orchideensorte abgestimmt ist.
  3. Du kannst fertige Orchideenerde im Laden kaufen oder eine Mischung mit gehackten Baumfarn-Fasern, Vulkanstein, Holzkohle, ein wenig Torf, Tannenrinde oder eine Kombinationen dieser Substanzen herstellen.
  4. Topfe die Orchideen regelmäßig um. Du musst die Pflanzen gelegentlich umtopfen und das Pflanzensubstrat erneuern. Orchideen werden üblicherweise im Frühling umgetopft. Hier sind einige Dinge, die du beachten musst:
    • Orchideen die in Rinde gepflanzt sind sollten in der Regel alle 18 bis 24 Monate umgetopft werden.
    • Wähle die passende Topfgröße für die Wurzelmasse. Orchideen bevorzugen tendenziell kleinere Töpfe. In einem Topf, der deutlich größer ist, wird verbraucht die Orchidee die meisten Energie zur Verwurzelung und wird monatelang nicht wirklich viel wachsen oder neue Blätter bilden, halten den Topf also klein. All orchids prefer being somewhat root-bound with their roots protruding from the top of the media (or aerial roots should simply hang free). Da Pflanzen aber ständig neue Triebe und Zweige produzieren, wird ihnen ihr Topf irgendwann zu klein.
    • Du musst die Pflanze je nach Art des Topfes unterschiedlich gießen. Eine Orchidee die in einem porösen Topf wie Ton gepflanzt ist (das ist gut für Orchideen) muss häufiger gegossen werden als eine Orchidee in einem Kunststofftopf.
    • Verwende immer einen Topf mit einem Loch zur Entwässerung. Die Orchidee verrottet, wenn sie im Wasser steht.
    • In größeren Töpfen dauert es viel länger bis das Substrat auch in der Mitte austrocknet –– das schadet deiner Orchidee.. Um dies zu vermeiden, solltest du zerbrochene Tontöpfe unten in den Behälter legen, um Entwässerung zu verbessern.
    • Wenn du einen Tontopf verwendest, solltest du das Entwässerungsloch vergrößern oder (unten)zusätzliche Löcher an den Seiten des Topfes bohren.
  5. Topfe die Orchidee je nach Art um. Pflanze sie sorgfältig in einen etwas größeren Topf oder einen anderen geeigneten Behälter, unter Verwendung der oben vorgeschlagenen geeigneten porösen Substrate. Das Wasser muss gut abfließen.
    • Für eine terrestrische Orchidee: Entferne die Pflanze aus dem ursprünglichen Topf. Entferne vorsichtig das alte Substrat. Setze die Pflanze in den sauberen Topf, streue frisches Substrat rund um die Wurzeln. Stabilisiere sie im Topf mit einem kleinen Stock. Lasse zum Gießen ein wenig Platz zwischen dem Substrat und dem Rand. Etwa 12 mm sind ausreichend.
    • Für eine epiphytische Orchidee: Entferne das alte Substrat. Kürze abgestorbene Wurzeln und wirf sie weg. Halte die Orchidee kopfüber und verteile das neue Substrat rund um die Wurzeln, um eine feste Kugel zu bekommen. Drehe die Orchidee um, und setze sie wieder in den Behälter. Eine frisch umgetopfte epiphytische Orchidee sollte etwa eine Woche nicht gegossen werden, da sich auf diese Weise die Wurzeln wieder herzustellen können. Gieße sie danach sparsam, um sicherzustellen, dass die neuen Wurzeln nicht beschädigt wurden.
  6. Halte das Substrat nach dem Umtopfen entsprechend feucht. Dies ist besonders vom späten Frühling bis Sommer wichtig.

Beschneiden und Pflege

  1. Pflege die Blüten. Der Höhepunkt der Blütezeit ist (auf der Nordhalbkugel) im späten Winter, vor allem im Februar und März. Die Blüte dauert in der Regel vier bis zwölf Wochen. Wenn die Blüten verblühen, solltest du die Spitze (12 mm) über dem Blatt abschneiden. Du solltest auch abgestorbene Blätter abschneiden, einschließlich alte Blütenstängel, alte Blätter, alles das verfault, abgestorbene Wurzeln, etc.
    • Bei Pilz oder einer Krankheit solltest du etwas mehr um das infizierte Gewebe abschneiden, um das Fortschreiten der Infektion zu stoppen.
  2. Beschneide eine Orchidee nicht wie einen Strauch. Wenn du einen Teil eines Orchideenblatts abschneidest, stirbt auch der Rest des Blatts ab und wenn du in eine lebendige Pseudobulbe hineinschneidest, kann deine Orchidee stark beschädigt werden.
  3. Benutze zum Beschneiden der Orchidee ein steriles Instrument. Dadurch wird die Ausbreitung von Krankheiten von einer Pflanze zur anderen verhindert. Es wird empfohlen, die Instrumente zwischen Verwendungen in Bleichmittel einzuweichen oder eine Einweg-Rasierklinge zu verwenden.
  4. Achte auf neues Wachstum. Dies geschieht in der Form eines neuen Stamms, der aus der Unterseite des alten herauswächst. In den richtigen Bedingungen kann ein neuer Stamm größer sein als der Mutterstamm, bevor er wieder blühen kann.
    • Kühle Nachttemperaturen helfen, Blüten zu initiieren. Mit der richtigen Pflege die ihren Bedürfnissen entspricht, kann die Orchideenpflanze wachsen und sollte jährlich blühen.

Luft-Ventilation

  1. Halte die richtige Temperatur. 18-30 º C ist am besten. Für einen kurzen Zeitraum übersteht die Orchidee Temperaturen zwischen 16-37ºC, aber sie mag keine plötzlichen Temperaturwechsel. Kälte bewirkt, dass die Blätter gelb werden und schließlich abfallen. In diesem Fall entferne das gelbe Laub und Pflege die Pflanze normalerweise weiter.
  2. Gib der Orchidee genügend Luftzirkulation. Gute Luftzirkulation kann den Unterschied der Gesundheit deiner Orchidee darstellen. Dadurch kannst du deine Orchidee heilen, wenn ein Pilz- oder Pestbefall auftritt, der behandelt werden muss. Luftzirkulation ist auch sehr wichtig, um solche parasitären Erkrankungen zu verhindern, indem man die Blätter und Blüten trocknen hält.
    • Öffne im Sommer die Fenster, damit der natürliche Luftstrom zirkulieren kann. Dies fördert die Verdunstung von Wasser und erzeugt viel frisches Kohlendioxid. Mit einer leichten Brise können Orchideen auch grelles Sonnenlicht ertragen, ohne das die Blätter versengen.
    • Im Winter (oder im Sommer, an windstillen Tage) solltest du einen drehenden Ventilator verwenden. Verschiebe ihn gelegentlich, damit er nicht immer auf die gleiche Stelle bläst.

Orchideenarten für Innen

  1. Die folgende Liste sind Orchideen, die im allgemeinen gut im Haus wachsen, allerdings mit ein wenig geschickter Platzierung, zusätzlicher Beleuchtung und Temperierung:
    • Brassolaeliocattleya "Norman's Bay"
    • 'Cattleya bowringiana
    • Coelogyne cristata
    • Cymbidium devonianum
    • Cymbidium "Touchstone"
    • Dendrobium nobile
    • Epidendrum Cochliatum (auch bekannt als Encyclia Cochleata)
    • Laelia enceps
    • Maxillaria tenufolia
    • Miltonia clowesii
    • Paphiopedilum callosum
    • Paphiopedilum "Honey Gorse"
    • Pleione formosana
    • Vanda cristata.

Tipps

  • Eine der schnellsten Methoden, eine Orchidee zu töten, ist es, sie in einem Topf ertrinken zu lassen. Wie oft du eine Orchidee gießen musst, hängt von der Art der Orchidee, der verwendeten Erde oder Substrate, den Lichtverhältnissen, dem Topf oder Pflanzenbehälter und der Temperatur ab.
  • Nach der Blüte, wenn das Wachstum der Blätter aufhört, solltest du das Gießen und Dünge reduzieren, bis die neue Blattproduktion wieder beginnt.
  • Wasser ist für Phalaenopsis besonders wichtig , weil sie keine Organe (Pseudobulben) als Wasserspeicher haben. Du solltest Phalaenopsis nie vollständig austrocknen lassen. Gieße sie gründlich und gieße sie erst dann wieder, wenn der Behälter fast trocken ist. Lass kein Wasser auf die Blätter oder die Blattachseln tropfen, da dies leicht zu Krankheiten und zum Absterben der Pflanze führen kann.
  • Pflanzen in Tontöpfen oder kleinen Töpfen und solche, die in Rindenmischungen wachsen, müssen häufiger gegossen werden. In diesen Fällen reicht es normalerweise aus, zweimal die Woche zu gießen. Orchideen brauchen nach dem dem Blühen eine Ruhephase; sie sollten dann weniger gegossen werden.
  • Im Allgemeinen solltest du Orchideen, die aktiv wachsen, einmal pro Woche gießen und sie vor dem nächsten Gießen etwas austrocknen lassen. Gieße sie fest genug, sodass etwas Wasser aus dem Boden des Topfes läuft.
  • Düngung: Orchideen müssen regelmäßig gedüngt werden, um richtig wachsen und blühen zu können, aber zu viel Dünger kann Pflanzen schnell schädigen. Flüssige Dünger speziell für Orchideen sind in den meisten Gartencentern erhältlich und sind einfach anzuwenden.
  • Flüssigdünger solltest du monatlich anwenden, entsprechend der auf dem Etikett empfohlenen Dosis. Eine verdünnte Düngerlösung kann verwendet werden, um die Pflanzen wöchentlich während der wachsenden Jahreszeit zu düngen. Du solltest einmal im Monat alle möglichen angesammelten Düngemittelsalze mit normalem Wasser aus dem Topf herausspülen.
  • Orchideen, die in Rinde wachsen, brauchen Dünger mit einem höheren Verhältnis von Stickstoff, z.B. 30-10-10 oder 15-5-5. Hängende Orchideen und solche, die nicht in Rinde gepflanzt sind,wachsen gut mit gleichmäßigen Düngemittelverhältnissen, wie 20-20-20. Ein Spezialnährsalz zur Einleitung der Blütenbildung kann im Herbst verwendet werden. Er hat eine höhere Phosphorformulierung (die mittlere Zahl), wie 10-30-20.

Warnungen

  • Häufige Insektenplagen sind Schmierläuse, Spinnmilben, Flechte und Thripse. Flechte befinden sich normalerweise auf der Unterseite der Blätter, und schwer befallene Pflanzen sollten weggeworfen werden.
  • Krankheiten, die häufig ein Problem auf Orchideen sind gehören Punkte auf den Blättern, Blütenblattfäulnis und verschiedene Pilze wie schwarze Fäule. Ein anderes häufiges Problem ist es, dass die Orchidee nicht blüht, was normalerweise an den schlechten Wachstumsbedingungen liegt, besonders an zu wenig Licht und/oder am Düngemittel.
  • Es kann helfen, die Flechte von Hand zu entfernen und dann die frühen Stadien mit chemischen Sprays zu behandeln, wenn die Pflanzen nur leicht befallen sind. Schnecken und Nacktschnecken können Knospen, Blüten, Blätter und Stängel fressen.
  • Orchideen sind anfällig für eine Reihe von Problemen von Insekten und Krankheiten.
  • Viren sind zur Zeit ein unheilbares Problem und es kann schwierig sein, sie von pilzartigen Infektionen zu unterscheiden. Du solltest dir immer eine zweite Meinung von einem Fachmann einholen, wenn du dir unsicher bist. Wenn deine Orchidee von einem Virus befallen ist, solltest du sie sofort entsorgen und den Topf sofort gründlich desinfizieren, wenn du ihn wiederverwenden möchtest.
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