Ermutige dein Kleinkind mit anderen Kindern zu spielen

Опубликовал Admin
3-05-2018, 23:00
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Einige Kinder beginnen von selbst gesellig zu sein, anderen fällt es jedoch schwer, sich zu befreunden oder an Gruppenaktivitäten teilzunehmen. Wenn dein Kind in diese zweite Gruppe fällt, keine Sorge! Mit anderen Kindern zu spielen, ist eine Fähigkeit, die sich mit der Zeit entwickeln kann. Wenn dein Kind Hilfe benötigt, zu lernen mit anderen zu spielen, gibt es Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um es ihm leichter zu machen.

Aufbau der Sozialfähigkeiten deines Kindes

  1. Konzentriere dich darauf, das Selbstbewusstsein deines Kindes zu stärken. Wenn dein Kind selbstbewusst ist und sich sicher fühlt, wird es eher in einem frühen Alter damit beginnen, gesellig zu sein. Gib deinem Kleinkind deine Liebe, Zuneigung, Unterstützung und Aufmerksamkeit und lobe es für neue Errungenschaften und Wohlverhalten.
    • Lasse dein Kleinkind wissen, dass es in deinen Augen ein gutes, liebenswürdiges Kind ist. Bereits als Kleinkinder sorgen sich Kinder darum, dass andere Kinder sie nicht mögen könnten. Das Selbstvertrauen deines Kindes aufzubauen und seine Fähigkeiten zu loben, wird bei diesem Problem helfen.
    • Vermeide es, ein Kleinkind schwer zu bestrafen; versuche stattdessen, dich auf natürliche Konsequenzen zu verlassen und sage deinem Kind, welche Art von Verhalten du erwartest.
  2. Lehre Großzügigkeit. Kinder können bereits in frühem Alter lernen, großzügig zu sein. Hilf deinem Kleinkind dabei, jemandem ein Geschenk zu machen und sprich über die Ergebnisse: "Sieh mal, wie glücklich deine Schwester ist! Sie liebt das Bild, das du so schön gemalt hast! Es war so nett und großzügig von dir, es ihr zu geben."
  3. Teilen lernen. Kleinkindern fällt es oft schwer, das Teilen zu lernen. Es ist im Entwicklungsstadium von Kindern unter zwei Jahren völlig normal, sich zu weigern, zu teilen. Und sogar danach ist es ein Lernprozess zu teilen, was frustrierend für dich und dein Kind sein wird. Mit etwas Aufmerksamkeit kannst du jedoch diese Phase ein wenig erleichtern.
    • Wenn du andere Kinder hast, fördere das Teilen unter Geschwistern. Frage dein Kind, ein Spielzeug zu verleihen oder einem Bruder oder einer Schwester einen Teil seiner Leckerei zu geben. Lobe es für alle Versuche zu teilen; bitte auch ältere Kinder darum, mit dem Kleinkind zu teilen. Weise dann darauf hin, wie nett es ist, zu teilen.
    • Wenn dein Kind keine Geschwister hat, kannst du selbst mit ihm etwas teilen. Übe den Austausch von Nahrung, Spielzeug oder anderen Dingen. Lobe auch hier jeden Versuch deines Kindes, etwas zu teilen.
  4. Lies Bilderbücher über Freundschaft. Du kannst dir auch einige Kinderbücher kaufen oder leihen, die sich mit dem Thema Teilen oder Zusammenarbeit und Freundschaft befassen. Lies sie gemeinsam mit deinem Kleinkind. Nimm dir Zeit dazu, mit deinem Kind über die Bücher zu reden, und vergleiche den Inhalt des Buches mit Situationen, denen dein Kind im wirklichen Leben begegnen wird.
  5. Übe soziale Situationen. Wenn dein Kind Geschwister hat, können diese zum Üben "Spieltermine" arrangieren. Selbst wenn dein Kind ein Einzelkind ist, könnten du und dein Partner als Spielpartner dienen. Demonstriere angemessenes Verhalten und interagiere mit deinem Kleinkind, wie andere Kinder es tun würden.
  6. Unterstreiche Zusammenarbeit. Auch wenn du keinen Partner hast und mit deinem Kind alleine bist, kannst du die Grundlagen der Zusammenarbeit vermitteln. Zeige deinem Kind, dass du auf seine Beiträge Wert legst. Dieser Prozess hilft einem Kleinkind, soziale Fähigkeiten zu entwickeln.
    • Beispielsweise könnte dein Kind dir helfen, den Tisch zu decken. Frage es, welche Teller und welches Besteck verwendet werden sollen, und zeige ihm, dass du Wert auf seine Meinung legst. Betone die Tatsache, dass ihr beide am fertigen Produkt zusammengearbeitet habt – nämlich dem schön arrangierten Tisch.
    • Bitte dein Kleinkind auch um Hilfe, die schmutzige Wäsche zu sortieren, wenn du dich um die Wäsche kümmerst. Oder lasse dir beim Falten und Weglegen der Wäsche von deinem Kind helfen. Achte darauf, dass du deinem Kind für die Hilfe dankst.
  7. Setze ein gutes Beispiel. Du bist ein Vorbild für dein Kind. Das Spielen mit anderen Kindern wird deinem Kind natürlicher erscheinen, wenn es dich gesellig mit Freunden und Verwandten sieht und du andere gut behandelst.

Arrangiere Treffen zum Spielen

  1. Beginne zu Hause. Dein Kind wird sich in einer vertrauten Umgebung am wohlsten fühlen. Arrangiere also die ersten Treffen zum Spielen bei dir zu Hause.
    • Dies ist auch eine gute Gelegenheit, deinem Kind etwas über die Rolle eines Gastgebers zu vermitteln. Erkläre, dass es wichtig ist, Gästen gegenüber freundlich und großzügig zu sein.
  2. Lasse dein Kind bei der Planung mitarbeiten. Sprich mit deinem Kleinkind über eine Verabredung zum Spielen mit einem Freund. Frage, wen es gerne einladen würde und was es gerne machen würde. Diskutiere mögliche Situationen, die auftreten können. Beispielsweise könnte es ein Argument geben oder das andere Kind könnte sich weigern zu spielen. Sprich über mögliche Lösungen dazu.
  3. Halte dich an einen besonderen Freund. Am Anfang können Gruppen überwältigend sein. Lade zunächst einen Freund ein, vorzugsweise jemanden, den dein Kind bereits kennt und mag. Fördere, dass die beiden miteinander spielen. Wenn dein Kind sich in diesen Situationen wohler fühlt, kannst du seinen sozialen Kreis erweitern.
  4. Wähle das Spielzeug im Voraus. Wähle Aktivitäten, die beiden Kindern gefallen, und stelle sicher, dass genug Spielzeug vorhanden ist. Wenn die Kinder zum Beispiel mit Autos spielen, solltest du versuchen, mehrere Autos zur Verfügung zu haben; es wäre noch besser, wenn einige dieser Autos sich sehr ähnlich oder sogar identisch sind. Eine Debatte über Spielzeug ist ein häufiges Problem unter Kleinkindern.
    • Ziehe in Erwägung, die besonderen Favoriten deines Kindes vor dem Spielen wegzulegen. Es könnte von einem Kleinkind einfach zu viel zu erwarten sein, dass es höflich sein Lieblingsspielzeug mit anderen teilen wird.
  5. Ermutige zu Gesellschaftsspielen. Die meisten Kleinkinder spielen überwiegend "parallel" zueinander – sie sitzen und spielen alleine, auch in Gegenwart von anderen Kindern. Es könnte direkte Hilfe und Ermutigung nötig sein, damit Kleinkinder miteinander spielen. Schlage Brettspiele vor, die für sehr junge Kinder gedacht sind oder soziale, imaginäre Spiele.
  6. Beteilige dich. Lasse Kleinkinder nicht einfach alleine spielen vor allem, wenn ein Kind Probleme zu haben scheint. Spiele mit den Kindern. Durch deine Anwesenheit wird dein Kind selbstbewusster sein, und du kannst den Kindern geeignete Formen des sozialisierenden und kooperativen Spiels nahebringen.
  7. Vereinbare Spieltermine häufig. Sobald dein Kind beginnt, sich an die Idee der Geselligkeit mit anderen Kindern zu gewöhnen, versuche so oft wie möglich Spieltermine zu planen. Im Laufe der Zeit kannst du selbst weniger oft an ihnen teilnehmen und dein Kind alleine mit seinen Freunden spielen lassen.

Hilf deinem Kind dabei, sich im alltäglichen Leben zu sozialisieren

  1. Übe die Vorstellung. Dein Kind könnte im alltäglichen Leben Schwierigkeiten haben, weil die anderen Kinder fremd sind. Bringe ihm bei, sich vorzustellen: "Hallo, mein Name ist [….]. Möchtest du zusammen mit mir spielen?" Das wäre ein guter Anfang.
  2. Gehe mit deinem Kleinkind an Orte, wo andere Kinder zu finden sind. Sobald dein Kind sich an Spieltermine zu Hause gewöhnt hat und sich dabei wohlfühlt, kannst du mit der Sozialisation an Orten wie Parks und Spielplätzen beginnen. Dies kann für einige Kinder ein bisschen mehr Stress sein. Dein Kleinkind sollte sich im eigenen Tempo an Gruppen von Kindern herantasten.
  3. Ermutige, dass dein Kind mit anderen Kindern läuft und spielt, erzwinge es jedoch nicht. Schlage vor, dass dein Kind mit anderen Kindern spielt, die anwesend sind. Betone die Tatsache, dass es viel mehr Spaß machen wird, in einer Gruppe zu spielen, als einfach neben dir zu sitzen. Wenn dein Kind sich jedoch sträubt, zwinge es nicht.
  4. Lasse dein Kind ohne deine Hilfe Spiele im Park und auf dem Spielplatz aushandeln. Wenn dein Kind bereit ist, sich einer Gruppe von Kindern anzuschließen, solltest du es zulassen. Behalte dein Kind immer im Auge, versuche jedoch, dich nicht zu engagieren, wenn es nicht nötig ist.
  5. Gib deinem Kind die Freiheit, auf Wunsch ein Spiel zu verlassen. Wenn dein Kind ein Argument hat, sich ärgert, oder müde und launisch ist, ist es Zeit Schluss zu machen und nach Hause zu gehen.
  6. Lobe die Bemühungen deines Kindes, sich an Gruppenaktivitäten zu beteiligen. Versuche zu erkennen, wenn dein Kind gesellig sein will, auch wenn es am Anfang eher schüchtern und kurzlebig ist. Es wird im Laufe der Zeit selbstbewusster werden und soziale Kompetenz entwickeln.
  7. Sprich mit anderen Eltern. Wenn du mit deinem Kind in der Öffentlichkeit bist, kannst du ein gutes soziales Vorbild sein, indem du mit anderen Eltern sprichst. Lasse dein Kind sehen, dass es möglich ist, neue Bekanntschaften zu machen.
  8. Plane neue soziale Ausflüge. Wenn dein Kind beginnt, neue Freundschaften zu schließen, reagiere mit Begeisterung. Plane neue, spaßige Ausflüge an verschiedene Orte und beginne, das soziale Umfeld zu erweitern.

Tipps

  • Sei nicht frustriert oder ungeduldig, wenn dein Kleinkind der Geselligkeit widersteht oder damit nicht zurechtkommt. Kleinkinder müssen Freundschaften und das Zusammenspielen ausprobieren. Es wird Rückschläge geben, und manche Kinder brauchen einfach mehr Zeit als andere.
  • Denke daran, dass jedes Kind anders ist. Manche Kinder passen sich schnell an; andere sind schüchtern und sehr zurückgezogen. Dränge ein Kleinkind nie, sich zu sozialisieren, da dies nur fehlschlagen wird. Sei stattdessen sehr ermutigend und gib ihm positive Anreize.
  • Erkläre deinem Kind, dass es nicht jedes andere Kind mögen muss, aber dass Freundlichkeit und höfliches Verhalten immer unverzichtbar sind. Auch in jungem Alter können Kinder lernen, ihre Gefühle von ihrem Verhalten zu trennen.
  • Wenn dein Kleinkind mit einem imaginären Freund zu sprechen und spielen beginnt, besteht kein Grund zur Sorge. Das ist normal, und es kann eine gute Sache sein: Fantasiefreunde können als "Übung" für die wirklichen Freunde dienen.
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